Grödiger Jubel.

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Bundesliga
12/07/2013

Grödig gewinnt auch mit dem letzten Aufgebot

Der Aufsteiger setzt sich gegen Ried 3:0 durch.

Es ist sich gerade noch ausgegangen: Um 150 konnte Aufsteiger Grödig gegen Ried die 1000-Zuschauer-Marke überbieten. Die 1150 Unentwegten, die sich in der Untersberg-Arena verirrt hatten, sahen einen überraschend klaren 3:0-Heimsieg, mit dem eigentlich niemand gerechnet hatte.

Grödig hatte das letzte Aufgebot aufbieten müssen, in der Abwehr (Altersdurchschnitt unter 20 Jahren) begann mit Oberst ein Debütant. Doch der 17-Jährige machte – wie seine unroutinierten Kollegen – einen ordentlichen Job.

Der Aufsteiger hätte schon zur Pause in Führung liegen können, doch ein Tor von Trdina wurde zu Unrecht wegen Abseits aberkannt (8.). Da die Rieder in einer abwechslungsreichen Partie ihre Chancen ausließen, stand es zur Halbzeit 0:0.

In der zweiten Hälfte wurden die Gäste dafür bestraft, dass sie eine Chance nach der anderen ausließen. Trdina nützte einen Grödiger Entlastungsangriff zum Führungstreffer – 1:0 (71.). Dabei blieb es aber nicht: Der angeschlagene Torjäger Zulechner, der kurz zuvor eingewechselt worden war, erhöhte mit seinem Saisontreffern 14 und 15 sogar noch auf 3:0 für den Sensationsaufsteiger.

Ergebnis und Tabelle

SV Grödig - SV Ried 3:0 (0:0)

Grödig, Untersbergarena, 1.146, SR Hameter.


Tore: 1:0 (70.) Trdina
2:0 (82.) Zulechner
3:0 (94.) Zulechner

Grödig: Stankovic - Handle, Oberst, Hayden (90. Pfeilstöcker), Potzmann - Huspek, Elsneg, Nutz, Boller - Sigurdsson (60. Tomi), Trdina (71. Zulechner)

Ried: Gebauer - Baumgartner (46. Möschl), Janeczek (82. Aydogdu), Reifeltshammer, A. Schicker - Hinum, Trauner - Walch, Zulj, Kragl - Perstaller (46. Vastic)

Gelbe Karten: Potzmann, Sigurdsson, Boller bzw. Baumgartner

Tabelle

Die Effizienz hat heute den Unterschied gemacht

Philipp Zulechner (Grödig-Doppeltorschütze auf Sky): "Die Effizienz hat heute den Unterschied gemacht. So viele Chance haben wir ja nicht gehabt. Wir waren spielerisch nicht so sicher wie sonst. Durch das 1:0 haben sich dann aber die Räume ergeben, die ich nutzen konnte."

Michael Angerschmid (Ried-Trainer auf Sky): "Grödig war viel aggressiver, sie haben das gemacht, was ich der Mannschaft gepredigt habe. Nach so einem Spiel kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. Wenn man Zweikämpfe nicht annimmt und Fehler wie eine Schülermannschaft macht, kann man hier nicht gewinnen. Einige sind vom Kopf her nicht so weit, dreimal in der Woche zu spielen. Wenn du ohne Leidenschaft und ohne Willen spielst, dann geht das nicht."

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