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Sport Fußball
04/01/2019

Bei der Wiener Austria herrscht Feuer auf dem Dach

Der neue Trainer Robert Ibertsberger geht nach dem 1:5 in Salzburg mit seiner Mannschaft hart ins Gericht.

von Stephan Blumenschein

Die Wiener Austria ist derzeit so etwas wie der Punktelieferant in der Bundesliga. Im sechsten Pflichtspiel im Jahr 2019 kassierten die Wiener am Sonntag in Salzburg bereits die fünfte Niederlage. Natürlich kann man beim Serienmeister verlieren, das passiert auch den meisten anderen Mannschaften auch, doch der Rückfall nach der Pause und einer ordentlichen ersten Spielhälfte ärgerte den neuen Cheftrainer. 

 

Robert Ibertsberger ist nach dem 1:5 überhaupt der erste Austria-Trainer, der nach seinem Amtsantritt die ersten beiden Partien verlor. Insgesamt war es für die Wiener die dritte Niederlage en suite, auswärts in Pflichtspielen gar die fünfte Niederlage in Serie.  "Die erste Halbzeit war in Ordnung, mehr aber nicht. Ab dem 1:3 waren wir dann allerdings richtig schlecht, da haben wir jegliche Kompaktheit vermissen lassen. So darf eine Austria einfach nicht auftreten", ärgerte sich der gebürtige Salzburger.

 

 

Seine Spieler werden nun wohl deutliche Worte von ihrem zum Chefcoach beförderten Ex-Assistenten des vor drei Wochen beurlaubten Thomas Letsch zu hören bekommen. "So wie wir uns nach dem 3:1 verhalten haben, das darf nicht passieren. Das müssen und werden wir knallhart analysieren", kündigte der 42-Jährige an, der mit seiner Mannschaft im Duell der beiden großen Verlierer des Sonntags auf Sturm trifft und in seinem ersten Heimspiel bereits unter Siegzwang steht.

Die Spieler waren nach der höchsten der elf Saisonniederlagen - einer laut Dominik Prokop "sehr bitteren" - natürlich alles andere als zufrieden. "In der zweiten Halbzeit haben wir in Summe zu viele einfache Fehler gemacht, da wirst du von Salzburg bestraft. Gegen Ende sind wir auseinandergebrochen", resümierte Michael Madl. Torschütze Maximilian Sax sah es ähnlich. "Zum Schluss hatten wir Auflösungserscheinungen", wusste der Ex-Admiraner.

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