© USA TODAY Sports/Eric Bolte

Sport
11/26/2019

Das Motto der ÖSV-Herren: Mit Tempo aus dem ersten Tief

Nur ein Top-Ten-Platz in den ersten beiden Rennen: Österreichs Abfahrer sollen nun die Trendwende einleiten.

von Christoph Geiler

Man muss schon ein Stück in die Vergangenheit reisen, um einen Weltcup-Slalom zu finden, in dem kein Österreicher vom Siegerfoto lachte. Treffenderweise war es 2017 genau in Levi, wo das ÖSV-Herren-Team das letzte Mal nach einem Slalom keinen Podestplatz bejubeln durfte. Damals hatte es für den besten Österreicher Marco Schwarz sogar nur zum 13. Platz gereicht.

ÖSV-Cheftrainer Andreas Puelacher versuchte erst gar nicht, das ernüchternde Ergebnis von Levi schönzureden. Abgesehen von Christian Hirschbühl (7.) hätte kein einziger Athlet sein Potenzial abrufen können. „Da kann man nicht zufrieden sein“, monierte Puelacher, „wir müssen weiter vorne sein.“

Kurze Pause

Im ÖSV-Team wird man vermutlich nicht ganz unglücklich darüber sein, dass die Techniker nach dem durchwachsenen Saisonstart – beim Riesentorlauf in Sölden war kein Österreicher in den Top Ten – nun eine kleine Wettkampfpause einlegen. Ehe am 8. Dezember in Beaver Creek die Nordamerika-Tour mit einem Riesentorlauf endet, sind erst einmal die Speedspezialisten am Zug.

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Und in den Abfahrten und Super-Gs in Lake Louise und Beaver Creek sollte den ÖSV-Herren dann das gelingen, was die österreichische Damenmannschaft seit dem letzten Wochenende, seit dem dritten Rang von Katharina Truppe im Slalom in Levi, durchaus überraschend bereits vorweisen kann: Einen Podestplatz.

„Im Speedbereich sind wir sehr gut aufgestellt“, versichert Chefcoach Puelacher, der von perfekten Trainingstagen in Übersee zu berichten weiß. Am Mittwoch wartet in Lake Louise das erste Abfahrtstraining.

Gute Erinnerungen

Ein Österreicher reiste besonders gerne nach Nordamerika: Max Franz verbindet mit den Überseerennen die besten Erinnerungen. Im vergangenen Winter hatte der Kärntner nicht nur die erste Saisonabfahrt in Lake Louise für sich entscheiden können, er gewann danach auch noch den Super-G in Beaver Creek.

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