NBA: San Antonio Spurs at Philadelphia 76ers

© USA TODAY Sports / Bill Streicher

Sport
05/13/2020

Jakob Pöltl bezüglich NBA-Fortsetzung "etwas im Zwiespalt"

"Frage mich, wie sinnvoll es wäre, gerade nach der Verletzung für einige wenige Spiele hochzutrainieren", ist sich der rekonvaleszente Wiener unsicher.

Jakob Pöltl, Österreichs bisher einziger Profi in der National Basketball Association (NBA), wartet in San Antonio auf Entscheidungen der Liga und seines Clubs, wann und ob die wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochene Saison fortgesetzt werden kann. Ein Hallentraining ist für den 24-jährigen Wiener weiterhin nicht möglich. Bezüglich einer Saisonfortsetzung ist Pöltl "etwas im Zwiespalt".

"Einerseits würde es mich freuen, nach der Knieverletzung wieder Basketball spielen zu können, und sei es nur für ein paar Spiele. Andererseits frage ich mich auch, wie sinnvoll es wäre, gerade nach der Verletzung für einige wenige Spiele hochzutrainieren und ob nicht eine reguläre Vorbereitung zum Wiedereinstieg besser wäre", erklärte Pöltl in einer Aussendung am Mittwoch und sprach auch die erhöhte Verletzungsgefahr an. "Nicht jeder hat die besten Voraussetzungen, um sich abseits eines Teamtrainings richtig fit zu halten."

Nicht mehr als zwei Spieler in der Trainingshalle

Im Gegensatz zu anderen NBA-Teams haben die San Antonio Spurs ihre Trainingsanlagen noch nicht geöffnet. "Sie wollen das noch nicht machen, weil es noch immer nicht viele Tests gibt und sie sich quasi nicht in der Schlange vordrängen wollen, solange es nicht Tests für alle gibt", sagte Pöltl zur Haltung seines Klubs. "Es wurde aber schon ein ziemlich genaues Protokoll für den Zeitpunkt ausgearbeitet, an dem aufgesperrt wird", verriet der 2,13 Meter große Center.

Demnach sollen sich zu keinem Zeitpunkt mehr als zwei Spieler in der Trainingshalle aufhalten. "Man wird mit Maske ankommen, auf Fieber und Symptome geprüft werden. Man würde mit Ball kommen und wieder gehen, es gäbe kein Duschen, nur ein Trainer wäre anwesend, und zwischen den Einheiten soll alles desinfiziert werden", erläuterte Pöltl, der sich seit der Saisonunterbrechung Mitte März zu Hause fit halten muss. "Das ist natürlich nicht optimal, aber ich bin das Alleinsein einigermaßen gewohnt und kann ganz gut damit umgehen."

Bezüglich der Fortsetzung der Saison habe die NBA den Spielern bisher "noch nichts Konkretes" gesagt, so Pöltl. "Es gibt einige Optionen, die öffentlich ohnehin bekannt sind. Sollte es weitergehen, würde man wahrscheinlich alle Teams an eine oder zwei Locations zusammenziehen, herumreisen ist unrealistisch. Commissioner Adam Silver hat gemeint, dass sich eine Entscheidung, wie es weitergeht, noch hinziehen kann. Die NBA will zuerst auch andere Ligen, die früher beginnen, beobachten. Es wurde da auch die deutsche Fußball-Bundesliga genannt."

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