Teuerster Tagesskipass kostet 47 Euro

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Foto: Ski amade Learn to ski, Ski amade, Salzburg, Ski, Anfänger, Einsteiger

Am teuersten ist Arlberg, Kitzbühel und Serfaus-Fiss-Ladis. Am günstigen Wenigzell Schneeland, Schneeberg/Salamander und Forsteralm.

Fürs Skifahren muss man in Österreich immer tiefer in die Tasche greifen. Am teuersten ist der Erwachsenen-Tagesskipass am Arlberg mit 47 Euro, gefolgt von Kitzbühel, Serfaus-Fiss-Ladis und Saalbach-Hinterglemm mit jeweils 45 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt ein Preisvergleich des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Verglichen wurden die Tagesskipässe in 80 Skigebieten am Wochenende in der Hochsaison.

Am günstigsten wedelt man im steirischen Wenigzell Schneeland für 20 Euro pro Tag, dafür gibt es aber nur insgesamt 2 Pistenkilometer. Auch kostengünstig ist ein Tagesskipass am Schneeeberg/Salamander (7 Pistenkilometer), in Niederösterreich oder auf der Forsteralm (18 Pistenkilometer) in Oberösterreich mit jeweils 24 Euro.

Das Internetportal Tripadvisor hat die Kosten eines durchschnittlichen Skitags untersucht: Dazu zählen die Statistiker eine Übernachtung, einen Tages-Skipass, eine geliehene Skiausrüstung, ein regionales Essen und eine Flasche Bier. Recht teuer ist das Skivergnügen in Frankreich,  Österreich und der Schweiz. Europaweit das günstigste Skigebiet ist das am Ätna in Italien mit einem Gesamtpreis von 122,39 Euro. Bansko in Bulgarien (129,11 Euro) liegt auf Platz zwei, und … …das spanische Astún (136,13 Euro) auf Platz drei. Am teuersten sind die französischen Skigebiete Méribel (441,43 Euro) und Courchevel (440,37 Euro). Werden die Posten der Skitagsrechnung einzeln betrachtet, ist das Essen in St. Moritz am teuersten. Hier müssen Skifahrer 35,85 Euro auf den Tisch legen, in Bansko sind es gerade einmal 5,62 Euro. In Méribel ist die Übernachtung am teuersten (356,06 Euro) - das ist mehr als fünfmal so viel wie im spanischen Astùn. Die Flasche Bier kostet in Saas Fee mit 5,54 Euro am meisten, in Andorra schlägt sie mit nur 1,50 Euro zu Buche. Der Skipass ist in Zermatt am teuersten (62,29 Euro), in Bansko kostet er gerade 22,97 Euro. Die teuerste Destination in Bezug auf das Ausleihen des Ski-Equipments ist Klosters (52,33 Euro). Bansko verlangt hierfür lediglich 14,89 Euro.

Generell lässt sich feststellen, umso größer ein Skigebiet ist, desto mehr muss man für die Tageskarten ausgeben. Laut den Konsumentenschützern gibt es die teuersten Tageskarten in Skigebieten mit 200 Pistenkilometern und mehr. Der Arlberg verfügt über 283 Pistenkilometer, in Saalbach-Hinterglemm gibt es 200 Kilometer zu erkunden und in Kitzbühel 170 Kilometer. Für Ski- und Snowboarder, die weniger Kilometer abspulen wollen, sind oftmals auch kleinere Skigebiete mit moderaten Preisen attraktiv.

Generell billiger seien Tagesskipässe in der Nebensaison, erinnern die Konsumentenschützer. Außerdem gebe es zum Teil günstigere Skipässe werktags als am Wochenende. Für Schnäppchenjäger werden auch immer wieder Sonderangebote im Sporthandel, bei Lebensmitteldiskontern oder über Onlineportale angeboten.

(APA) Erstellt am
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