Kleine Neuerungen und Klassiker locken zum Grazer Advent

Kleine Neuerungen und Klassiker locken zum Grazer Advent
14 bekannte und ein neuer Adventmarkt: Eiskrippe im Landhaushof, ein 29 Meter hoher Weihnachtsbaum und neu designte Stände am Hauptplatz.

14 bereits bekannte und ein neuer Advent- und Weihnachtsmarkt, die traditionelle Eiskrippe im Landhaushof und zahlreiche Advent-Veranstaltungen für Groß und Klein sollen ab dem 22. November in der Grazer Innenstadt für vorweihnachtliche Stimmung sorgen. Der Weihnachtsbaum am Hauptplatz steht bereits - am 30. November wird er erstmals leuchten, hieß es am Montag im Pressegespräch.

Der "Grazer Advent" hat Tradition, bringt aber stetig kleine Neuerungen: Neu ist beispielsweise das Design und die veränderte Aufstellung der Stände des "Christkindlmarkt am Hauptplatz". Auf den Dächern des weihnachtlichen Hüttendorfes werden Lichtprojektionen tanzen, berichtete Citymanager Heimo Maieritsch.

Kleine Neuerungen und Klassiker locken zum Grazer Advent

Im Zentrum des Platzes steht - wie jedes Jahr - der Weihnachtsbaum: Eine 29 Meter hohe Fichte ist es diesmal, 200 Jahre soll sie laut Jahresringzählung auf der Zechneralm (Gemeinde St. Stefan ob Leoben am Grundbesitz von Franz Mayr-Melnhof-Saurau) gewachsen sein. Am 30. November um 16.30 Uhr wird der Baum, der von der steirischen Jägerschaft zur Verfügung gestellt wurde, um 16.30 Uhr erstmals illuminiert. Rund 25.000 Lichter der Energie Steiermark werden den Baum zum Leuchten bringen, führte Maieritsch aus.

Die Advent- und Weihnachtsmärkte in der Altstadt rechts und links der Mur öffnen am 22. November. Erstmals ist der "Grieskindlmarkt am Nikolaiplatz" (im Bezirk Gries, Anm.) mit dabei. Hier wird Augenmerk auf nachhaltige Produkte gelegt. Rund 15 Aussteller bieten ihre Designprodukte an, in zwei Hütten werden Punsch, Kekse und belegte Brote sowie gefüllte Teigtaschen angeboten. An den Wochenenden werden Workshops für Erwachsene und Kinder im benachbarten Cafe "Omas Teekanne" angeboten.

Ein Highlight des Grazer Advents ist wie jedes Jahr die Eiskrippe im Landhaushof, die aus 25 Tonnen gefrorenem Wasser geschnitzt wird. Die Eröffnung des kristallenen Artefakts des Künstlers Kimmo Frosti findet am 30. November statt.

Wem die Beine zu schwer werden, den bringt der Adventzug von einem Markt zum anderen - heuer erstmals "elektrobetrieben, lautlos und umweltfreundlich", sagte der Citymanager. Zur Abwechslung kann man auch auf die festlich geschmückte "Adventbim" umsteigen.

Rund zwei Millionen Menschen dürften laut Hochrechnungen des Graz Tourismus die weihnachtlichen Märkte und Programme alljährlich besuchen. Alleine am 8. Dezember 2018 habe man rund 62.000 Besucher gezählt. "Nicht umfallen" konnte man jedenfalls bei der imposanten Silvester-Show aus Wasser, Feuer, Laser und Licht, wie Gemeinderätin Daniela Gmeinbauer in Vertretung von Bürgermeister Siegfried Nagl sagte - so dicht standen die Menschenmassen.

Alle Adressen und Termine: adventingraz.at

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