Wie sich das Corona-Sterberisiko auf 65- bis 74-Jährige verschoben hat

Wie sich das Corona-Sterberisiko auf 65- bis 74-Jährige verschoben hat
Das höchste Risiko, an Corona zu sterben, liegt dann nicht mehr bei den 90-Jährigen, sondern bei jüngeren Menschen.

Die höchste Wahrscheinlichkeit, an Corona zu sterben, besteht für die Ältesten – das galt zumindest vor dem Impfstart.

Nun aber ist Großteil der über 85-Jährigen in Österreich  gegen das Virus immunisiert, fast 80 Prozent haben aktuell mindestens eine Impfdosis erhalten.

"Das heißt, wir schneiden durch die Impfung die Kurve ab einem gewissen Alter einfach ab“, sagt Mathematiker und Modellrechner Niki Popper. "Das höchste Risiko, an Corona zu sterben, liegt dann nicht mehr bei den 90-Jährigen, sondern bei jüngeren Menschen."

Ausgerechnet bei dieser Altersgruppe, den 65- bis 74-Jährigen, ist die Durchimpfungsrate derzeit aber besonders gering. Bis Mittwoch  (17. März)  haben erst 2,4 Prozent die zwei für den vollen Immunschutz nötigen Impfungen erhalten. 6,5 Prozent zumindest die erste Dosis.

In den anderen Altersgruppen – also bei Personen unter 65 - wurden hingegen mehr Menschen (zwischen 6,8 und 9,5 Prozent haben die erste Dosis erhalten) immunisiert.

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