Schramböck bei den Saudis: Was wurde eigentlich aus Ex-Türkis-Grünen?

Schramböck bei den Saudis: Was wurde eigentlich aus Ex-Türkis-Grünen?
Ein Kanzler und acht weitere türkis-grüne Regierungsmitglieder haben sich seit 2020 verabschiedet. Ex-Ministerin Schramböck heuert jetzt bei einem Ölkonzern an.

Margarete Schramböck zieht es nach Saudi-Arabien. Die ehemalige Ministerin für Wirtschaft und Digitalisierung soll dem Ölriesen Aramco bei der digitalen Transformation helfen, wie Anfang der Woche bekannt wurde. In ihrer Heimat Österreich sorgte das für Schmunzeln.

Ausgerechnet jene Politikerin, die mit ihrem „Kaufhaus Österreich“ so katastrophal gescheitert ist, soll dem saudischen Ölkonzern nun also helfen, „das volle Potenzial der Digitalisierung auszuschöpfen“, wie es in einer Aussendung hieß. 

Schramböck ist nicht die einzige Ministerin der türkis-grünen Regierung, die im Amt zwar heftig umstritten war, nun in der Privatwirtschaft aber recht erfolgreich ist. Elisabeth Köstinger, die – wie Schramböck – im Mai 2022 zurücktrat, ist mittlerweile umtriebige Beraterin und Aufsichtsrätin.

Gernot Blümel, den die Grünen erst kurz vor seinem Rücktritt – und zwar im Zuge der Budgetverhandlungen – zu schätzen gelernt haben, führt eine Tochtergesellschaft des deutschen Medizin-IT-Pioniers Frank Gotthardt

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