Politik | Inland
09.11.2017

Pilz will parlamentarischer Mitarbeiter werden

Listen-Gründer schließt Comeback als Mandatar dezidiert nicht aus

In einem Interview mit dem KURIER schließt der Gründer der Liste Pilz, Peter Pilz, dezidiert nicht aus, ins Parlament zurückzukehren. "Es gibt eine Liste Pilz im Parlament, der ich vorläufig nicht angehören werde. Ich werde in den nächsten Monaten von außen den Kampf gegen die Korruption und für die Verteidigung unserer freien Gesellschaft und den Einsatz für mehr Gerechtigkeit unterstützen."

Auf die Frage, ob man das so verstehen könne, dass er ein Comeback im Hohen Haus nicht ausschließt, antwortet Pilz: "Ja, etliche der Vorwürfe gegen mich beginnen ja jetzt schon zu zerbröseln." Was die parlamentarische Kontroll-Arbeit und die Fortsetzung des Eurofighter-U-Ausschusses angeht, hat Pilz einen durchaus ungewöhnlichen Zugang - er denkt daran, als parlamentarischer Mitarbeiter anzufangen: "Ich bin mir sicher, den Eurofighter-U-Ausschuss wird es geben. Wird er schnell wieder ins Leben gerufen, kann ich als Mitarbeiter neben einem fragenden Abgeordneten im U-Ausschuss sitzen. Dafür bin ich mir nicht zu gut. Ich muss ja nicht immer selbst fragen, sondern kann die Fragen für eine andere Abgeordnete vorbereiten."

Das gesamte Interview lesen Sie hier.