Politik | Inland
04.06.2017

ÖVP: Lopatka soll als Vize-Chef abtreten

Der Klubobmann der Christlich-Sozialen soll am Parteitag (1. Juli) nicht mehr zur Wahl antreten. Sebastian Kurz möchte sich mit neuem Personal umgeben.

Reinhold Mitterlehner ist - mehr oder weniger - freiwillig zurückgetreten. Werner Amon hingegen musste seinen Platz als Generalsekretär auf Wunsch des designierten VP-Obmanns Sebastian Kurz räumen. Heute leitet eine Doppelspitze – Elisabeth Köstinger und Axel Melchior – die strategische Abteilung der ÖVP.

Nun soll die nächste Entmachtung folgen. Reinhold Lopatka bleibt zwar weiterhin Klubobmann der Schwarzen, soll aber nach Informationen der Kleinen Zeitung als stellvertretender Parteichef weichen. Kurz möchte sich mit neuem Personl umgeben, heißt es.

Derzeit sind die Stellvertreter neben Kurz selbst, Reinhold Lopatka, Elisabeth Köstinger und die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Damals noch unter Mitterlehner.

Am ÖVP-Parteitag am 1. Juli stellt sich Kurz der Wahl als ÖVP-Chef. Daneben werden auch seine neuen Stellvertreter gewählt. Nur Lopatka soll nicht mehr antreten.

Zuletzt tauchten Gerüchte auf, wonach VP-Chef Kurz den Oberösterreicher August Wöginger als Fraktionsführer installieren und somit Lopatka ersetzen könnte. Doch dies wurde umgehend dementiert.