Lehren aus Innsbruck: Was der durchschnittliche Österreicher wählt

Lehren aus Innsbruck: Was der durchschnittliche Österreicher wählt
Die Landeshauptstadt kürt am Sonntag ihren Bürgermeister. Die im Mikrokosmos Innsbruck bereits geschlagene Gemeindewahl lässt mögliche Schlüsse für ganz Österreich und die Nationalratswahl zu.

Mit Georg Willi wird heute das erste grüne Oberhaupt einer Landeshauptstadt von einem liberalen Bürgerlichen, dem Ex-ÖVPler Johannes Anzengruber, in einer Stichwahl um das Bürgermeisteramt herausgefordert. Zwischen 18 und 19 Uhr dürfte der Sieger feststehen. In der Gemeinderatswahl vor zwei Wochen hatten die Grünen trotz Verlusten Platz eins verteidigt. Anzengruber kam mit seiner Liste JA aus dem Stand auf Platz zwei.

Lässt sich aus diesem kommunalen Wahlgang – noch dazu in einer Stadt, die zuletzt mit allerhand politischen Absurditäten und Zersplitterungen aufgezeigt hat – etwas für Wahlen auf anderen Ebenen ableiten? 

Etwa gar für die Nationalratswahl im Herbst? Man kann es versuchen. Auch weil sich im Mikrokosmos Innsbruck dörfliche und typisch urbane Bezirke – also Stadt und Land – vereinen.

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