"Handypause beim Abholen": FPÖ-Svazek appelliert an Vorbildwirkung der Eltern

Bedachter Umgang mit dem Handy und Social-Media-Apps soll nicht einzig schulpflichtigen Kindern vorbehalten sein.
Marlene Svazek

Geht es nach Marlene Svazek, FPÖ-Chefin in Salzburg und Landeshauptfrau-Stellvertreterin von Karoline Edtstadler (ÖVP), so soll ein bedachter Umgang mit dem Handy und Social-Media-Apps nicht einzig schulpflichtigen Kindern vorbehalten sein, sondern jedenfalls auch deren Eltern und andere Erwachsene miteinschließen.

Ein Social-Media-Posting, das Svazek (ressortzuständig für Jugend und Kinderbetreuung) beim Scrollen auf dem Handy zeigt, ehe sie Salzburgs FPÖ-Soziallandesrat Wolfgang Fürweger dabei unterbricht, soll ebenso auf das Ansinnen aufmerksam machen wie eine eigene Kampagne in Flyer-Form: „Handypause beim Abholen“.

Mehr Aufmerksamkeit

Konkret liegt der Salzburger Landesregierung daran, dass Erwachsene, die Kinder von Kindergarten, Hort oder Schule abholen, das „Smartphone bewusst zur Seite legen und ihrem Kind ungeteilte Aufmerksamkeit schenken“, wie es heißt.

Studien würden zeigen, dass Eltern im Schnitt mehrere Stunden pro Tag ihr Smartphone nutzen und so in der gemeinsamen Zeit mit ihren Kindern häufig abgelenkt sind. „Weniger gemeinsame Gespräche bedeuten weniger Möglichkeiten, Erlebnisse zu verarbeiten, mit Gefühlen umzugehen und Sicherheit durch elterliche Nähe zu spüren“, argumentiert Fürweger.

Plakate und Postkarten im Eingangs- und Garderobenbereich von Kindergärten sollen Eltern ab sofort auf mehr Achtsamkeit im Smartphone-Umgang aufmerksam machen. 

Das "Handy-Experiment"

Wie lange können Teenager ohne Snapchat und Instagram auskommen? Sind es sieben Tage? Sieben Stunden? Oder schaffen sie es gar nicht? 

Bei dem großen "Handy-Experiment" beantworten aktuell 65.000 Schüler diese Frage für sich.

Lesen Sie hier unsere gesammelte Berichterstattung dazu: 

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