Grüne vermuten die "alte Kurz-Partie" hinter der Aufdeckung ihrer Peinlichkeit

Grüne vermuten die "alte Kurz-Partie" hinter der Aufdeckung ihrer Peinlichkeit
Parteiführung Kogler und Maurer hatten brisante Koalitionsvereinbarungen mit der ÖVP dem eigenen Bundeskongress vorenthalten.

Die Sache ist für die Parteiführung der Grünen sehr peinlich. Der KURIER und andere Medien berichteten in den Sonntagsausgaben über einen  Sideletter zum türkis-grünen Koalitionspakt, dessen genauer Inhalt zuvor geheim geblieben war.

Nicht nur, dass die Grünen einen Anteil an Posten in der Nebenabsprache festschrieben, finden sich dort auch zwei  inhaltlich brisante Zugeständnisse an die ÖVP. Wie es aussieht, hat die engste Parteiführung – Werner Kogler und Sigrid Maurer – mit Kurz etwas vereinbart, was sie den anderen Grünen verschwiegen. Es geht um die Zusage, dass die Hacklerregelung „im Laufe des Jahres 2020 wieder rückgängig gemacht wird“.

Die damalige Chefverhandlerin des Sozialkapitels, Birgit Hebein, stellte auf Twitter klar, dass sie das ÖVP-Ansinnen, die Hacklerregelung abzuschaffen, wegverhandelt hatte. Sie, Hebein, habe nichts davon gewusst, dass  das in den Sideletter dennoch wieder hineingeschrieben wurde.

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