Asyl-Debatte im TV: Waldhäusl sorgt mit Antwort an Schülerin für Empörung

Asyl-Debatte im TV: Waldhäusl sorgt mit Antwort an Schülerin für Empörung
"Wir fühlen uns diskriminiert, beleidigt und ungewollt in unserem eigenen Land", sagt die Schülerin zum KURIER. Anwalt zeigt Politiker an

Ein Ausschnitt der Puls 24-Sendung "Pro und Contra" zum Thema Asyl, die am Dienstagabend ausgestrahlt wurde, sorgt derzeit für Empörung. Konkret handelt es sich um eine Aussage von Gottfried Waldhäusl, Asyl-Landesrat (FPÖ) in Niederösterreich, zu einer Wortmeldung aus dem Publikum.

Bei der Diskussionsendung war auch eine Schulklasse vor Ort. An einer Stelle ergreift eine Schülerin das Mikrofon und konfrontiert Waldhäusl mit seiner Asylpolitik: Hätte er seine Vorstellungen umsetzen können, dann wäre ihre Klasse wohl nicht hier - die meisten Eltern der Schüler haben Migrationshintergrund.

Waldhäusl, von dem Beispiel der Schülerin sichtlich unbeeindruckt, antwortet daraufhin sehr direkt: "Wenn das schon geschehen wäre, dann wäre Wien noch Wien."

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