Istanbul zwischen Mai-Demo, Wahlkampf und Atatürk

Istanbul zwischen Mai-Demo, Wahlkampf und Atatürk
Zwei Wochen vor der Wahl ist es in der Millionenmetropole am Bosporus noch hektischer als sonst. Während die einen am 1. Mai protestierten, werfen sich andere für ihre Kandidaten in die Bresche.

Heftiges Hupen und laute Sirenen; junge Polizisten, die in gebrochenem Englisch den aufgeregten Touristen zu erklären versuchen, warum das halbe Viertel inklusive dreier U-Bahn-Stationen abgesperrt ist. Istanbul ist an diesem ersten Mai noch eine Spur hektischer als sonst. Nur dem alten, etwas betagten Sesamring-Verkäufer kann der ganze Trubel nichts anhaben: "Ich kenn das schon, jedes Jahr dasselbe." So ruhig wie er präsentiert sich auch der abgesperrte, menschenleere Taksim-Platz – der eigentliche "Verantwortliche" für den ganzen Trubel. Nur am Rande kam es zu Rangeleien – doch dazu später.

Kommentare