Politik | Ausland
18.05.2017

Trump: Sonderermittler schädlich für USA

US-Präsident Trump will FBI-Chef Comey nicht zu einem Ende der Flynn-Untersuchung gedrängt haben.

US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an der Einsetzung eines Sonderermittlers in der Russland-Affäre verschärft. "Ich glaube, dass es unserem Land furchtbar schadet", zitierten ihn die Sender CNN und CNBC an Donnerstag. "Denn es zeigt, dass wir ein geteiltes, durcheinandergeratenes, nicht-geeintes Land sind."

Kurz darauf wiederholte Trump bei einer Pressekonferenz, es habe keine geheimen Absprachen mit der Regierung in Moskau gegeben. Auf eine Reporter Frage, ob er den ehemaligen FBI-Chef James Comey zur Beendigung von Ermittlungen gegen seinen früheren Sicherheitsberater Michael Flynn aufgefordert habe, antwortete Trump entschieden "Nein". Vorwürfe, er habe sich in der Vergangenheit strafbar gemacht, seien "völlig lächerlich".

Das US-Justizministerium hatte am Mittwoch den ehemaligen FBI-Chef Robert Mueller als Sonderermittler eingesetzt. Er soll dem Vorwurf geheimer Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und der Regierung in Moskau sowie deren etwaigen Einfluss auf die Präsidentenwahl nachgehen.