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Politik Ausland
12/03/2019

Plötzlich SPD-Chefs: Norbert und Saskia wer?

Neue SPD-Parteispitze: Die Basis setzt auf zwei Außenseiter, die viele nicht auf der Rechnung hatten.

von Sandra Lumetsberger

Christian Lindner war „baff“, deutsche Medien ventilierten und kommentierten zwischen „Adieu Sozialdemokratie“ (Tagesspiegel) und „SPD: Sie lebt“ (Die Zeit). Grund für die Aufregung: Zwei eher unbekannte Politiker, die dem Lager der SPD-Parteilinken zuzuordnen sind und nicht der aktuellen Führungsriege angehören, sollen die Sozialdemokraten anführen: Norbert Walter-Borjans (67) – NoWaBo genannt – und Saskia Esken (58). Zwei, die viele nicht auf ihrer Rechnung hatten, galt Finanzminister Olaf Scholz, prominentester Bewerber, als Favorit. Nicht alleine, doch Partnerin Klara Geywitz stand im Schatten.

Genau deswegen legt Saskia Esken auf eines Wert: Sie war es, die Walter-Borjans gefragt hat, ob er mit ihr kandidieren wolle.