Angst vor Anschlägen bei Olympia: Macrons Plan B – und Plan C

Angst vor Anschlägen bei Olympia: Macrons Plan B  – und Plan C
15 Millionen Besucher werden bei den Olympischen Sommerspielen in Paris erwartet. Angesichts der bedrohlichen Weltlage besteht die Befürchtung, das Event könnte zur Gefahr werden.

aus Paris Simone Weiler

Die Eröffnungsfeier dieser Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris werde so grandios wie einzigartig – das war stets das Versprechen der Organisatoren. Auf der Seine soll sie stattfinden, mit einer Parade von Schiffen, Zuschauern an beiden Uferseiten des Flusses und künstlerischen Darbietungen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Spiele wird die Startzeremonie nicht in einem Stadion, sondern unter freiem Himmel, mitten in der Stadt und zugänglich für eine größtmögliche Zahl an Gästen stattfinden – wenn widrige Umstände den ambitionierten Planungen nicht noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Denn dieses Risiko besteht – umso mehr angesichts der bedrohlichen weltpolitischen Lage und seit dem Anschlag auf eine Konzerthalle bei Moskau Ende März, den die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) für sich beansprucht hat. Unmittelbar danach rief Frankreich die höchste Alarmstufe aus.

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