Die Umfragewerte für Barack Obama sind im freien Fall

© APA/OLIVIER DOULIERY / POOL

USA
11/15/2013

Maroder Start für Obamas Krankenversicherung

Der große Wurf blieb unter den Erwartungen.

Mit einer halben Million Anmeldungen für die neue Krankenversicherung hatte man im Weißen Haus gerechnet. Geworden sind es 27.000 – eine schwere Schlappe für Präsident Barack Obama und seine Regierung, die jahrelang auf den Beginn des neuen Versicherungswesens im Oktober hingearbeitet hatten.

Nicht mangelndes Interesse der Bürger war das Starthindernis, sondern massive Computerprobleme auf der Regierungswebsite „Healthcare.gov“ hatten die Interessenten scheitern lassen. Die Webseite ist in 36 US-Staaten das wichtigste Portal für die Suche nach einer passenden Versicherung. 14 weitere Staaten betreiben eigene Seiten und schnitten besser ab. Bei ihnen meldeten sich insgesamt 79.000 Amerikaner an.

Der ruppige Start der Gesundheitsreform, die von den Republikanern massiv bekämpft wird, schadet Barack Obama enorm. Seine Umfragewerte sackten zuletzt deutlich ab, nur noch 41,4 Prozent der US-Bürger glauben, dass ihr Präsident gute Arbeitet leistet. Ziel der Gesundheitsreform ist es, möglichst alle 47 Millionen Amerikaner, die keinen Versicherungsschutz haben, Krankenversicherung zu geben.

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