Kurz checkte bei Biden-Rede Handy - und erntet Spott von US-Sender

++ HANDOUT ++ UNO-VOLLVERSAMMLUNG IN NEW YORK: KURZ
Reporterin von Voice of America über Kurz vor der UNO: "Der österreichische Bundeskanzler schien nicht gut unterhalten zu sein."

Unter besonderer Beobachtung stand am Dienstag offenbar Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der UNO-Generaldebatte in New York während der Rede von US-Präsident Joe Biden. Patsy Widakuswara, Chefreporterin des US-Sender "Voice of America" im Weißen Haus, twitterte am Nachmittag (Ortszeit): "Während Bidens Rede schien der österreichische Kanzler nicht gut unterhalten zu sein. Er checkte sein Handy, dann begann er, seinen UNGA-Ausweis zu begutachten und seine Finger zu knacken."

Ungut aufgefallen

Im österreichischen Parlament hatte Kurz mehrmals durch Handynutzung während Reden für Irritationen gesorgt. "Herr Bundeskanzler, können wir bitte einmal das Handy wegtun? Es geht hier jetzt um Arbeitslosigkeit", rüffelte ihn Josef Muchitsch,  Bau-Holz-Gewerkschafter aus der SPÖ, am Rednerpult des Nationarats den auf der Regierungsbank sitzenden Kanzler Sebastian Kurz im Februar.

NATIONALRAT: KURZ

Ex-Verkehrsminister Leichtfried und Kurz hatten sich Jahre zuvor im Parlament einen verbalen Schlagabtausch geliefert. Leichtfried ärgerte sich damals, dass der Kanzler sich während seiner Rede am Handy "Candy Crush", einem Puzzle-Videospiel, gewidmet habe.

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