Italien öffnet sich, aber nicht für Urlauber aus der EU

Italien öffnet sich, aber nicht für Urlauber aus der EU
Außengastronomie und Kulturstätten dürfen seit Montag wieder aufsperren, für Touristen gelten noch strenge Einreiseregeln.

Aus Mailand Andrea Affaticati

Seit Montag befindet sich der Großteil der italienischen Regionen wieder in der gelben Zone. Und diesmal gewährt die Farbe mehr Beinfreiheit als früher.

Neben Museen dürfen Kinos und Theater wieder aufmachen. Schüler und Studenten sind, zumindest zu 70 Prozent, in den Klassen. Auch der Gruppensport im Freien ist erlaubt. Und dann sind da noch die Restaurants und Lokale, die Gäste bewirten dürfen – allerdings nur im Freien und bis 22 Uhr, danach gilt eine Ausgangssperre bis 5 Uhr in der Früh. Herr Roberto, einer der Besitzer des „Mint Garden Cafe“, keine Viertelstunde vom Mailänder Domplatz entfernt, ärgert sich über die Verordnung, nur im Freien servieren zu können. "Hier ist die ganze Woche Regen angesagt." Ein Problem, das sie in Neapel nicht haben, dafür hadert man dort mit dem zeitigen Abendessen. "Es ist doch peinlich, für so früh einen Tisch zu bestellen", empörte sich ein neapolitanischer Cameriere vor laufender Kamera.

Kommentare