Iranischer Revolutionstag: Den Meisten ist nicht zum Feiern zumute

Iranischer Revolutionstag: Den Meisten ist nicht zum Feiern zumute
Während für die Islamische Republik außenpolitisch vieles nach Plan läuft, verschlechtert sich die Lage ihrer Bürger. Sollte der Revolutionsführer sterben, dürfte sich für Regimekritiker wenig verbessern

Wenn der „Oberste Führer“ Ali Khamenei rund um die Feierlichkeiten des 45. Jahrestags der „Islamischen Revolution“ am Samstag spricht, dürfte er wohl einige wirtschaftliche Erfolge seines Landes nennen: Den Beitritt zur Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, in der unter anderem China, Indien und Russland vertreten sind, oder 73 Milliarden Dollar an Exporteinnahmen 2022.

Analysten sagen dem Iran ein weiteres Wirtschaftswachstum voraus, was unter anderem mit dem langsam, aber stetig wachsenden „International North South Transport Corridor“ zu tun hat. Ist dieser 7.200 Kilometer lange Transportweg einmal etabliert, können Güter wie Rohöl von Russland über das Kaspische Meer und den Iran zum Indischen Ozean gelangen. Russische Schiffe müssten nicht mehr den Weg über den Suez-Kanal nehmen, die Transporte wären von keinen Sanktionen betroffen.

Kommentare