Wie das Mullah-Regime bremsen? Europa ringt um Härte gegen Iran

Wandbild in Teheran
Der EU-Gipfel ab Mittwoch wird von der Nahost-Krise überschattet. Weit aber wagen sich die Regierungschefs wohl nicht aus der Deckung.

Eigentlich sollte es ja bei diesem EU-Gipfel um langfristige Planungen für die Zukunft Europas gehen, doch die aktuelle Weltpolitik hat den Staats- und Regierungschefs wieder einmal in die Tagesordnung gepfuscht. Wie man den Kontinent besser für den globalen wirtschaftlichen Wettbewerb rüsten könnte – diese Grundfrage, die die EU ohnehin ständig vor sich herschiebt, wird auch diesmal auf den zweiten Tag des Gipfels verschoben.

Denn zuerst einmal gibt es beim Abendessen und in den voraussichtlich langen Nachtstunden danach nur ein Thema: Was kann die EU gegen eine weitere Eskalation in Nahost tun, vor allem aber, wie stoppt man das Regime, das nicht nur für die jüngste Eskalation verantwortlich ist: Die Mullahs in Teheran?

Drohnen als Exportschlager

Sanktionen werden geplant, wieder einmal: Es ist die ohnehin seit Jahrzehnten eingesetzte wirtschaftliche Allzweckwaffe gegen den Iran. Diesmal soll es gegen die iranischen Drohnenbauer gehen.

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