Helferin in Kabul: "Die Angst vor dem Tod ist immer da"

Helferin in Kabul: "Die Angst vor dem Tod ist immer da"
Asunta Charles leitet in Afghanistan das Kinderhilfswerk World Vision. Im KURIER spricht sie über die Notsituation und die Zeit nach dem Truppenabzug.

Von Eva Sager

Der Platz vor dem Gate am Flughafen in Kabul ist menschenleer. Dort, wo vor Kurzem noch Tausende Menschen Schulter an Schulter auf einen Evakuierungsflug gewartet haben, herrscht gähnende Leere. Nach dem Doppelanschlag der Terrormiliz IS machen sich Schock und Frustration in der afghanischen Bevölkerung breit. Asunta Charles will trotzdem bleiben. Seit 2020 leitet sie die Kinderhilfsorganisation von World Vision in Afghanistan. „Nennen Sie irgendeine humanitäre Krise, die Menschen hier sind damit konfrontiert“, sagt Charles.

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