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Macron zog in den Elysee-Palast ein

Der frühere Wirtschaftsminister ist mit 39 Jahren der jüngste Präsident in der französischen Geschichte.
François Hollande und Emmanuel Macron schütteln sich die Hände vor dem Élysée-Palast.

Eine Woche nach seinem Wahlsieg hat der neue französische Staatschef Emmanuel Macron das Präsidentenamt übernommen. Der 39-jährige Pro-Europäer verabschiedete seinen Vorgänger François Hollande am Sonntag bei einer Zeremonie im Pariser Elysee-Palast.

Hollande hatte seinen Nachfolger zuvor im Präsidentenpalast empfangen. Beide zogen sich anschließend zu einem rund einstündigen Gespräch zurück. Hollande übergab Macron dabei unter anderem die Codes für die französischen Atomwaffen.

Emmanuel Macron begrüßt François Hollande per Handschlag auf einem roten Teppich.
French outgoing President Francois Hollande (R) shakes hands with his successor Emmanuel Macron as he leaves the Elysee presidential Palace at the end of the handover ceremony and prior to Macron's formal inauguration as French President on May 14, 2017 in Paris. / AFP PHOTO / POOL / Patrick KOVARIK

Jüngste Präsident in der Geschichte

Der frühere Wirtschaftsminister ist mit 39 Jahren der jüngste Präsident in der französischen Geschichte. Im Laufe der Feierlichkeiten wird Macron zum Großmeister der französischen Ehrenlegion ernannt und seine erste Rede als französischer Staatschef halten.

Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten wird die Fahrt über den Prachtboulevard Champs-Elysees zum Pariser Triumphbogen. Die Feierlichkeiten finden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Im Einsatz sind rund 1500 Polizisten.

Emmanuel Macron winkt, während François Hollande im Hintergrund zu sehen ist.
New French President Emmanuel Macron, right, smiles as outgoing President Francois Hollande waves during Macron's inauguration ceremony as French President, at the Elysee Palace Sunday, May 14, 2017 in Paris. (Yoan Valat, Pool via AP)

Erste Auslandsreise nach Berlin

Der unabhängige Mitte-Politiker hatte die Präsidentschaftswahl am vergangenen Sonntag mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen gewonnen. Er plant eine sozialliberale Reformpolitik in Frankreich und will die EU und die Eurozone vertiefen.

Seine erste Auslandsreise wird ihn am Montag nach Berlin zu einem Treffen mit Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) führen. Zuvor wird er noch seinen Premierminister ernennen - eine mit großer Spannung erwartete Personalie.

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