Clinton wollte syrische Rebellen bewaffnen
Kurz nach Hillary Clintons Amtsabtritt enthüllt die New York Times: Die Außenministerin wollte gemeinsam mit dem damaligen CIA-Chef Petraeus die Bewaffnung und Ausbildung syrischer Rebellen vorantreiben. Doch das Weiße Haus stoppte die Pläne. Grund für die Entscheidung seien Sorgen gewesen, die USA könnten in den Konflikt hineingezogen werden, berichtete die Zeitung am Samstag. Außerdem sei befürchtet worden, dass die Waffen in die falschen Hände geraten könnten.
Keine Stellungnahme
Endgültig sei der Plan begraben worden, als Petraeus wegen einer außerehelichen Affäre sein Amt aufgeben und Clinton aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste. Die New York Times beruft sich dabei auf Regierungskreise. Der scheidende Verteidigungsminister Leon Panetta sei Regierungsvertretern zufolge der Idee positiv gegenüber gestanden. Petraeus und Panetta lehnten dem Blatt zufolge eine Stellungnahme ab. Clinton hatte sich vor kurzem in einem Times-Interview nicht zu der Frage äußern wollen.
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