Biden oder Trump? Das ist der wahre amerikanische Traum

Eine Frau und ein Mann haben sich in eine amerikanische Flagge gehüllt
Sie hoffen nicht auf den Präsidenten oder seinen Gegner: Um die großen Krisen Inflation und illegale Immigration zu meistern, setzen die meisten Amerikaner auf die Kraft ihres Landes.

Eric Young ist ein bisschen von allem: Ein wenig Philosoph, Berater, Zuhörer und Mutmacher, vor allem aber ist er Friseur. Wer zu seinem „Nette Schnitte“-Laden in einem der ärmeren Vororte von Las Vegas kommt, darf dem freundlichen Muskelmann mit den sanften Händen alles erzählen.

Biden oder Trump? Das ist der wahre amerikanische Traum

Friseur Eric Young in seinem Salon in Las Vegas

Und Young hört viel von seinen fast ausschließlich schwarzen Kunden – über die halsbrecherisch gestiegenen Preise für Lebensmittel, für Benzin, für das Wohnen.

Er hört die Sorgen, dass Donald Trump wieder Präsident und damit das Leben für Afroamerikaner in den USA wie auch für Young erheblich schwerer werden könnte.

Sorgsam setzt der Friseur den Rasierapparat an den Nacken seines duldsamen Kunden an, als er sich aufrichtet und mit dem Brustton der Überzeugung postuliert: „Ich fürchte mich nicht vor Trump. Das ist mein Amerika, das ist mein wundervolles Land. Unsere Institutionen sind stark genug, um ihn auszuhalten. Und“, sagt er und fuchtelt mit dem Rasierapparat herum, „wir haben ihn schließlich schon einmal überlebt.“

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