Antirassismus-Proteste in den USA: Das Erbe Martin Luther Kings

Antirassismus-Proteste in den USA: Das Erbe Martin Luther Kings
Der schwarze Bürgerrechtskämpfer träumte von einer gerechteren Welt für Afroamerikaner. Nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd muss man sagen: Es gibt sie nicht.

Martin Luther King steht auf dem Balkon seines Zimmers im Lorraine Motel in Memphis, Tennessee. Wir schreiben den 4. April 1968, es ist 18:01 Uhr, als sich der Bürgerrechtskämpfer über das Balkongeländer im ersten Stock beugt, um mit seinen im Erdgeschoss stehenden Mitarbeitern einige Worte zu wechseln.

Da fällt ein Schuss, der vom gegenüberliegenden Gebäude abgefeuert wurde. Das Geschoss durchschlägt das Gesicht und den Hals des 39-jährigen Predigers. King wird ins nächste Krankenhaus gebracht, auf dessen Operationstisch er um 18:18 Uhr stirbt.

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