© APA/dpa/Matthias Balk

Meinung
12/03/2020

Reisebeschränkungen: Die falsche Debatte

Diskutiert wird nicht über Einzelschicksale, sondern über die Worte des Kanzlers.

von Martin Gebhart

Es wird ein Weihnachten, wie wir es uns nicht gewünscht haben. Aber wir wissen, dass wir möglichst unbeschadet durch diese Zeit kommen müssen, dass uns die Infektionszahlen nicht wieder entgleiten dürfen.

Dieses Ziel hat sich die Regierung mit den neuen Corona-Beschränkungen gesetzt, und es müsste der Wunsch und die Hoffnung aller sein, dass es damit auch gelingt.

Ein Punkt daraus sind die restriktiven Reisebeschränkungen zu den Feiertagen, die im Großen zu erwarten waren, die im Kleinen natürlich für viele Einzelschicksale sorgen – gerade zu Weihnachten. Es sind aber nicht diese Härtefälle, über die momentan öffentlich diskutiert wird, sondern die Worte, die vom Kanzler gegenüber Heimkehrern verwendet worden sind.

Das ist legitim, sollte aber – bitte – nicht wieder einmal das eigentliche Problem übertünchen. Den Menschen brennen in Zeiten der Corona-Krise andere Fragen unter Nägeln. Vor allem, was die Reisebeschränkungen für den Einzelnen ganz genau bedeuten. Auch in dem Wissen, dass im Sommer die Auslandsrückkehrer sehr wohl die Infektionszahlen stark in die Höhe getrieben haben.

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