√ľber das j√§he Ende eines Musikclubs
02/02/2018

Das Ende der Prime-Time

von Marco Weise

das Prime wird nach KURIER-Informationen Ende Februar schließen

Marco Weise | √ľber das j√§he Ende eines Musikclubs

Diesmal geht es um ein Ende ‚Äď ums Ende des Prime, ein Musikclub in der Innenstadt. Kennen Sie nicht? Hier eine kurze Einf√ľhrung: Ende 2016 freuten sich viele Nachtschw√§rmer und Clubgeher, DJs und Veranstalter dar√ľber, dass in der Innenstadt (endlich!) ein neuer Club er√∂ffnet, der nicht der Schickeria, sondern dem Underground als Spielplatz dient. Man wolle elektronisches Leben in die City bringen, sagten die Betreiber Thomas Dwij und Samuel Adedeji, die bis zu diesem Zeitpunkt als Organisatoren des Prime-Festivals gute Arbeit geleistet haben. Man baute um, investierte, er√∂ffnete soft, also ohne gro√ües Trara und wollte danach junge kreative K√∂pfe, von 20 aufw√§rts, mit Partys ansprechen. So richtig funktioniert hat das aber leider nie. Der Start war schwierig, dann kam der Sommer, der in Wien ja bekanntlich clubfeindlich ist, und auch im Herbst steppte am Salzgries 4 nicht gerade der B√§r. Aber zuletzt kam das Prime immer besser in Fahrt u.a. durch neue Veranstaltungsreihen wie Tohuwabohu, die dort heute Abend zum letzten Mal stattfinden wird. Denn das Prime wird nach KURIER-Informationen Ende Februar schlie√üen, weil ein Investor abgesprungen ist. Mal sehen, was dem Prime nachfolgt.

Tipps zum Ausgehen

‚ÄěIch habe noch nie ein fr√∂hliches Lied gemacht‚Äú, sagt Sevdaliza √ľber ihre Kunst. Die im Iran geborene und in den Niederlanden aufgewachsene Musikerin bricht in ihren traurig sch√∂nen Pop-Nummern die Gender-Rollen auf und setzt sie neu zusammen. Heute Abend live in der Grelle Forelle. Dort agiert danach die franz√∂sische House- und Techno-Meisterin Jennifer Cardini an den Turntables. In der Pratersauna werden Detroit Swindle gef√§lligen Disco und funky House servieren. In der Innenstadt liefert die Praterei-Crew beim letzten Tohuwabohu im Prime einen Gastbeitrag ab.

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