über Halloween
10/31/2014

Bitte nicht fürchten!

von Birgit Braunrath

Totenköpfe aus Zucker? Bitte nicht fürchten!

Birgit Braunrath | über Halloween

Totenköpfe aus Zucker? Bitte nicht fürchten! Die sind ebenso harmlos wie die Zucker-bestreuten Allerheiligenstriezel (sieht man vom Anschlag auf die Linie ab).

In Mexiko, wo seit Mitte Oktober allerorts Totenköpfe baumeln und von 31. Oktober bis 2. November durchgefeiert wird, handelt es sich beim Brauchtum zum "Tag des Todes" laut UNESCO sogar um ein Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit.

Österreichische Halloweenpartys mögen zwar nicht ins offizielle Erbe der Menschheit eingehen, sind aber keineswegs ketzerischen Ursprungs: Der Halloween-Brauch kommt aus dem katholischen Irland, wo man den All Hallows’ Eve, also den "Vorabend vor Allerheiligen", stets so morbid beging. Irische Auswanderer brachten das dann in die USA. Und wenn dort, etwa in Arizona, das auch von der Nähe zu Mexiko geprägt ist, ehrenwerte Bürgermeistersgattinnen "Dinner am Friedhof" veranstalten, sind die Plätze seit Langem ausgebucht. Am Sonntag gehen dann alle, ebenso geschlossen, in die Kirche. Und niemand fürchtet sich.

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