über Monika Lindner
11/28/2013

Alles ist gut

von Guido Tartarotti

Selten wurde jemand in der Öffentlichkeit mit solcher Freude abgewatscht

Guido Tartarotti | über Monika Lindner

Nach nur einer Sitzung ist die Laufbahn von Monika Lindner im Nationalrat vorbei: Die dem Team Stronach entlaufene „wilde Abgeordnete“ beugt sich dem Druck und geht. Man muss Lindners Sichtweise keineswegs teilen, um neutral festzustellen: Selten wurde jemand in der Öffentlichkeit mit solcher Freude abgewatscht. Vor allem die sozialen Netzwerke können erbarmungslos sein, wenn sich die Poster einmal warmgeschossen haben, zumal sich „Moneyka“ Lindner durch ungeschickte Auftritte selbst als Zielscheibe anbot. Das zuletzt auch eher auf Romanheft-Niveau agierende Team Stronach gewinnt einen Sitz zurück, schon jetzt wird darüber gespottet, dass Ulla Weigerstorfer diesen einnimmt, was auch nicht fair ist: Warum soll eine ehemalige Miss World a priori für die Politik weniger geeignet sein als Gewerkschafter, Kämmerer, Beamte, Bauern, Gewerbetreibende, Zahntechniker...?

Jetzt, da diese wichtigste Frage Österreichs, ach was, der Welt, geklärt ist, können wir wieder gut schlafen, denn andere Probleme haben wir ja nicht. Oder?

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