über die Bildungs-Debatte
04/24/2014

Der Gipfel. Fünf Gipfel

von Birgit Braunrath

Es geht, wie so oft bei dem Thema, um Profilierung.

Birgit Braunrath | über die Bildungs-Debatte

Macht Geld klug? Eher nicht. Dennoch wäre es naiv, zu behaupten, Bildung koste nichts. Noch naiver ist es aber, so zu tun, als hinge Bildungserfolg direkt proportional vom eingesetzten Budget ab: Kann Geld Lehrer motivieren? Ihnen Wertschätzung und damit Freude an der Arbeit vermitteln? Kann Geld Schüler für den Unterricht begeistern? Interesse abseits vom Notendruck wecken? Ein entspanntes Lernklima schaffen? Bildungsinhalte von gestern mit Methoden von heute für die Erwachsenen von morgen aufbereiten? Heißt mehr Geld bessere Bildung?

Die aktuelle Debatte tut so, als ob. Dabei geht es kaum um Bildung und noch weniger um Schüler. Es geht, wie so oft bei dem Thema, um Profilierung: Etwa darum, Lehrer zu "verländern" (Anmerkung: Liebe Schüler, "Verländerung" ist kein deutsches Wort, das bei Schularbeiten verwendet werden soll, sondern nur verklausuliertes Politikerdeutsch, das so viel heißt wie: "Ich will, dass das mir gehört!"). Und es geht darum, über fünf "Schulgipfel" hinweg Geld so einzusparen, dass kein Politiker das Gesicht verliert. Mit Bildung hat das wenig zu tun.

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