Über den "Rotfunk"-Gag von Stermann und Grissemann
05/31/2017

Rotfunk

von Philipp Wilhelmer

Der großartige, beispielgebende Doppelmoderations-Talk von Stermann und Grissemann ist zehn Jahre alt. Zeit also, am Dienstagabend zurückzublicken und sich endgültig über die Fernsehlandschaft zu erheben. Die beiden Comedians taten das mit Blasmusik, Rückblenden und Kanzler Christian Kern, der ihnen als "Rotfunk" die Gags abnahm – hier gelang ein veritabler Obama-Moment (zugegebenermaßen im Größenverhältnis Washington D.C. : Wien-Hietzing).

Die Jubiläumssendung zeigte einmal mehr die wichtigste Eigenschaft der beiden Entertainer: Sie nehmen ihren Job ernst genug, Dinge auch einmal passieren zu lassen. Momente zu schaffen, die Comedy mit Schauspiel, mit Ernst und mit Ironie so vermengen, dass sie im Nachhinein oft nicht einmal selbst wissen, wie das jetzt gemeint war.

Der Rotfunk-Gag war übrigens brillant. Gedoppelt wurde er durch die Pointe, dass ständig klatschende und lachende SPÖ-ler im Bild waren.

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