Nach "Austria goes Zrće": Was Sie beim Kroatien-Urlaub bedenken sollten

Nach "Austria goes Zrće": Was Sie beim Kroatien-Urlaub bedenken sollten
Das Ansteckungsrisiko in den Küstengebieten ist eher gering. In Zagreb wurde die erste Corona-Ambulanz für Touristen eröffnet.

"Zwei Gespannschaften verzeichnen gar keine, fünf haben insgesamt 16 Neuinfizierte." So lautet eine (Positiv)Schlagzeile auf dem bestbesuchten kroatischen Portal index.hr am Dienstag. Der Text darunter relativiert den Titel und offenbart die weniger positive Realität, denn von Montag auf Dienstag wurden in Kroatien 186 neue Corona-Fälle gezählt. Nur einen Tag zuvor sah alles rosiger aus, hatten die zuständigen Behörden doch lediglich 29 neue Corona-Fälle in dem Land, das aus 20 Gespannschaften (= Bundesländer) plus Hauptstadt Zagreb besteht, gemeldet.

Der Haken an der Zahlensuppe: An dem besagten Tag wurden landesweit ganze 3.243 Testungen durchgeführt. Zum Vergleich: An demselben Tag wurden in Österreich, das mehr als doppelt so viele Einwohner zählt, 39.650 PCR-Tests durchgeführt. Das beliebte Urlaubsland an der Adria-Küste ist gewiss kein Test-Weltmeister. 

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