"Gesunde" Vorsätze: Drei Viertel der Österreicher scheiterten

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Laut einer Umfrage sind mehr Sport und der Verzicht auf Süßigkeiten die größten Hürden.

Mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher ist mit ambitionierten Vorsätzen rund um das Thema "Gesünder Leben" ins neue Jahr gestartet. Mehr Sport, gesündere Ernährung und der Verzicht auf Zucker waren besonders beliebte Vorsätze. Drei Viertel der Bevölkerung schafften es bis März jedoch nicht, diese tatsächlich einzuhalten, wie eine Befragung des Market Instituts ergab.

Gesünder zu leben war das Ziel vieler Menschen, die zu Silvester mit ambitionierten Vorsätzen ins neue Jahr rutschten. Knapp drei Monate später wurden im Auftrag der Schokoriegelmarke NEOH 496 Österreicherinnen und Österreicher ab 15 Jahren befragt, wie es um das Einhalten ihrer Vorsätze bestellt war. Die meisten der Befragten hatten sich vorgenommen, mehr Sport und Bewegung zu machen (26 Prozent). Knapp dahinter folgte der Wunsch, sich gesünder zu ernähren (25 Prozent). Fast jeder Fünfte hatte vor, möglichst auf Zucker verzichten (18 Prozent), hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.

Unüberwindbarer "innerer Schweinehund"

Im März gaben jedoch rund drei Viertel der Befragten an, ihre Neujahrsvorsätze gar nicht oder nur teilweise eingehalten zu haben. So fiel 81 Prozent eine gesündere Ernährung schwer. Mehr Sport und Bewegung zu machen war für 77 Prozent, der Verzicht auf Zucker für 71 Prozent der Befragten schwierig umzusetzen.

Die größten Hürden waren dabei für 57 Prozent die Motivation, den "inneren Schweinehund" zu überwinden. 40 Prozent versagten beim Verzicht auf Süßigkeiten. Jeweils jeder Fünfte (20 Prozent) griff zudem aus Zeitmangel zu ungesunden Snacks oder hatte für Sport und Bewegung keine Zeit.

( Agenturen , pama ) Erstellt am 22.03.2018