Der ursprüngliche Hintergrund der Christkindlmärkte hat sich längst modernisiert.

© Kurier/Gerhard Deutsch

bräuche
12/11/2018

Woher der Brauch vom Christkindlmarkt kommt

Advent-Rituale Teil 12: Der Ursprung der beliebten Märkte im Advent liegt Jahrhunderte zurück.

Mindestens einmal muss man einen Christkindlmarkt besucht haben – und in Anbetracht des großen Angebots ist das wirklich nicht schwer. Egal, ob in der Großstadt oder im kleinsten Dorf, überall werden in den Wochen vor Weihnachten Holzbuden und Punschhütten aufgebaut. Und nicht nur in Österreich hat sich diese bekannte Tradition etabliert, mittlerweile gibt es diese Märkte in aller Welt.

Weihnachtsmärkte gibt es zum Beispiel sogar in London:

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Ihre Wurzeln haben die Christkindlmärkte wieder einmal im religiösen Umfeld. Die ersten Marktbuden waren nämlich rund um die Kirchen aufgebaut – ursprünglich zuerst in evangelischen Gegenden. Auf diesen Märkten wurden schon in der Neuzeit Handwerkswaren, aber auch Lebkuchen und anderes angeboten.

Salzburg zählt zu den fünf schönsten Märkten Europas

Österreich verfügt mit Wien nicht nur über einen der ältesten Christkindlmärkte, sondern mit jenem am Salzburger Domplatz sogar über einen der fünf schönsten in Europa. Zu diesem Urteil kam zumindest vor kurzem die renommierte britische Zeitung The Times. Die vier anderen top-gereihten Adventmärte gibt es in  Berlin, Straßburg, Göteborg und im englischen Bath

Besonders erwähnt wurde, dass besonders auf alte Traditionen Wert gelegt wird und täglich Chöre zu einer besonderen Stimmung beitragen.

Für Wien belegen die städtischen Aufzeichnungen erstmals für das Jahr 1600 das Aufbauen von Hütten bei St. Stephan. Dieser Markt von 16. Dezember bis 9. Jänner trug noch den Namen „Thomasmarkt“. 1772 fand dann auf der Freyung erstmals ein „Nikolo-, Weihnachts- und Krippenmarkt“ statt.

Häufige Standortwechsel

Über die Jahrhunderte wanderte der Christkindlmarkt unter anderem bis an den Neubauer Gürtel (oberhalb des Hesserdenkmals, Nähe Westbahnhof).

Der bekannte Christkindlmarkt am Rathausplatz war übrigens 1975 nur eine Ausweichlösung.

Machen Sie mit

Bis zum 25. Dezember stellt der KURIER jeden Tag ein weihnachtliches Ritual vor. Wir freuen uns, wenn Sie auch Ihre persönlichen Weihnachtsrituale und Bräuche mit uns teilen und Ihre Berichte, Fotos und Videos an lebensart@kurier.at schicken. Einen Auszug daraus veröffentlichen wir am Christtag.

Die Notlösung etablierte sich ausgesprochen gut: Mit dem „Adventzauber“ (seit 2016 „Weihnachtstraum“) kam 1986 ein Rahmenprogramm mit bunter Beleuchtung dazu, das jährlich tausende Besucher anzieht.

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