Jubel und Kritik für Kim Kardashians Monroe-Auftritt

Jubel und Kritik für Kim Kardashians Monroe-Auftritt
Der Reality-TV-Star hatte für das ikonische Kleid extra abgenommen und sich die Haare platinblond gefärbt.

Bis kurz vor der Met Gala am Montagabend in New York war noch nicht sicher, ob Kim Kardashian das Kleid überhaupt tragen konnte. Am Anfang war es ihr zu eng, sagte sie der Vogue, doch zuletzt schaffte sie es doch noch, sieben Kilo abzunehmen.

Den Tag vor der Gala verbrachte Kardashian laut eigenen Aussagen damit, ihre Haare platinblond zu färben. Und das alles nur, um ihrem Idol so ähnlich wie möglich zu sehen: Marilyn Monroe hatte das eng anliegende Kleid mit den 6.000 von Hand angenähten Kristallen 1962 getragen, als sie dem damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy anlässlich dessen 45. Geburtstag ein Ständchen sang.

Jubel und Kritik für Kim Kardashians Monroe-Auftritt

Sieht nicht nur aus wie Marilyn Monroe, sondern gehörte auch Marilyn Monroe: Kim Kardashian blondierte sich die Haare und nahm in den vergangenen Wochen über sieben Kilo ab - nur um in das Originalkleid vom legendären John-F.-Kennedy-Auftritt zu passen.

Der Moment ging in die Geschichte ein - nicht nur, weil der Film-Diva und dem Politiker zu diesem Zeitpunkt eine Affäre nachgesagt wurde (die bis heute nicht bestätigt ist). Sondern auch wegen des Kleides, das für damalige Verhältnisse skandalös war: Kostümbildner Jean Louis passte den Nude-Ton (nach einer Skizze von Bob Mackie) direkt an Monroes Teint an, was dazu führte, dass sie hinter dem Rednerpult wie nackt wirkte. Zudem war es so eng, dass die 35-Jährige kurz vor ihrem Auftritt hineingenäht wurden musste.

Jubel und Kritik für Kim Kardashians Monroe-Auftritt

Die Gesangseinlage im Madison Square Garden sollte der letzte große Auftritt im Leben der Film-Ikone werden. Nur zwei Monate später wurde Monroe tot in ihrem Haus aufgefunden. Das Kleid bekam Legendenstatus und wurde in Folge mehrmals versteigert, zuletzt im Jahr 2016 für knapp 5 Millionen US-Dollar.

Nun hatte es an Kim Kardashian auf den Stufen des Metropolitan Museum einen überraschenden zweiten Auftritt im Blitzlichtgewitter. Das gefiel nicht jedem: Manche Twitter-Nutzer ätzten, dass Kardashian dem Kleid der Film-Legende nicht gerecht werde. "Wie schafft sie es, so ein ikonisches Kleid so simpel aussehen zu lassen?", schrieb eine Userin. Andere meinten, Kardashian spiele mit der Geschichte: "Anscheinend kann man mit Geld wirklich alles kaufen."

"Kim ist die Modeikone ihres Jahrhunderts, ob es euch gefällt oder nicht", verteidigte ein Kardashian-Fan die Roben-Wahl. Ein anderer bezeichnete sie gar als "moderne Marilyn Monroe". Der meistdiskutierte Auftritt des Abends ist Kardashian jedenfalls wieder einmal gelungen.

Lange trug sie die funkelnde Robe aber nicht: Sofort nach dem Schaulaufen auf dem roten Teppich wechselte Kardashian in eine detailgetreue Replik. Für die Party und das Dinner war das 60 Jahre alte Original dann doch zu wertvoll.

Kommentare