Leben
13.07.2017

"Ekelhaft": Anruferin beleidigt schwangere News-Lady

Nachdem Moderatorin Laura Warren sich in Umstandsmode im TV zeigte, erhielt sie einen Anruf einer Zuschauerin. Ihre untergriffige Kritik an ihrem Auftreten ließ die US-Amerikanerin nicht auf sich sitzen.

Laura Warren erwartet ein Kind – und das sieht man mittlerweile auch. Kürzlich stand die US-Amerikanerin für den TV-Sender WRDW vor der Kamera. Dabei trug sie ein Kleid, unter dem sich ihr Babybauch abzeichnete. Nach der Ausstrahlung des Beitrags erreichte die Moderatorin, die derzeit in der 20. Schwangerschaftswoche ist, ein Anruf einer wütenden Zuseherin, die sie für ihr Auftreten beleidigte.

"Kauf dir ordentliche Umstandsmode, damit du nicht aussiehst, als ob man dir eine Wassermelone unter dein zu enges Outfit geschnallt hätte", sagte die Zuschauerin in einer Sprachnachricht. "Target (US-amerikanischer Discounteinzelhändler, Anm. d. Redaktion) hat eine großartige Kollektion für Umstandsmode, falls du noch nie von so etwas gehört haben solltest", so die Anruferin weiter. Warren sei außerdem "ekelhaft". (Hier finden Sie die Sprachaufzeichnung des Anrufs.)

Body Shaming für Babybauch

Diese Beleidigungen ließ die Moderatorin nicht auf sich sitzen. Auf ihrem Blog Bump, Baby, and Breaking News prangert sie die Bewertung schwangerer Frauen nach optischen Kriterien an. "Schwanger zu sein ist eine der emotionalsten Phasen des Lebens, die auch mit Verunsicherung einhergeht", schreibt sie. Warren zufolge würden Schwangere von einer Vielzahl von Unsicherheiten und Fragen gequält, wie beispielsweise: "Nehme ich zu viel zu?", "Nehme ich genug zu?", "Ist mein Babybauch zu weit oben?", "Ist mein Babybauch zu weit unten?". Sich vor die Kamera zu begeben und Kleidung zu finden, die passt und einen "nicht wie ein Wal aussehen lässt", sei Warren zufolge schwierig genug.

Warren ist nicht die erste TV-Moderatorin, die im Zuge ihrer Schwangerschaft mit Body Shaming konfrontiert wurde. Die Wetteransagerin Carrie Duncan musste sich nach ihrer Rückkehr ins Fernsehen nach der Geburt ihres Kindes böse Kommentare über ihren Körper gefallen lassen. In einem E-Mail schrieb ein Zuseher sie sei aufgrund ihres "entsetzlichen Bauchs und ihrer überdimensionalen Arme" eine "Beleidigung" fürs Auge.

"Zeige weiterhin meinen Wassermelonen-Bauch"

Warren will sich von der Kritik jedenfalls nicht unterkriegen lassen: "Ich denke anstatt mich von der Dame runterziehen zu lassen, werde ich ihre negative Energie einfach in positive Energie umwandeln." Sie werde weiterhin freundlich bleiben – und sie werde dies in einem Kleid tun, das "zu diesen wundervollen neuen Kurven passt und meinen Wassermelonen-Bauch zeigt."