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freizeit Leben, Liebe & Sex
12/15/2018

Alle Jahre wieder: Weihnachtsklassiker im Fernsehen anschauen

Advent-Rituale Teil 15: Kevin allein zuhaus", Sissi oder Single Bells gehören für viele zur Vorweihnachtstradition.

von Ingrid Teufl

Wenn es draußen ungemütlich kalt  und dazu  noch ziemlich finster ist, schwindet die Lust, sich im Freien aufzuhalten. Fauteuil oder  Sofa werden  dann  zu einem Zufluchtsort, an dem man es sich mit einem guten Buch  oder einem schönen Film gemütlich macht.

Filme werden zu Klassikern

Und weil Weihnachten die Zeit der Rituale ist, werden auch Filme zu Ritualen. Eine Komödie, über die die ganze Familie schmunzelt, und die zum Klassiker geworden ist, ist  Kevin allein zu Haus.  Die Geschichte des achtjährigen Buben begeisterte die Menschen  seit dem Beginn der 90er-Jahre – kurz nach dem Erscheinen wurde Kevin sogar zu einem der  beliebtesten Bubennamen in Österreich, weil viele  Eltern eine solchen Kevin  zu Hause haben wollten.

Gewitzter Blondschopf

Der Bub  muss Weihnachten alleine zu Hause verbringen, weil die Eltern ihn vergessen haben, ihn mit nach Paris zu nehmen.  Dem Achtjährigen gelingt es darauf, zwei tollpatschige Ganoven zu überlisten, die in sein Haus einbrechen wollen.  Auch wenn die Geschichte lustig ist: Heldenhaft klingt der Name Kevin nicht. Im Gegenteil – er wurde zum Synonym für ein bildungsfernes Problemkind. Und wer auf der Dating-App Tinder reüssieren will, sollte sich nicht Kevin nennen. Zu uncool.

Schöne Bescherung!

Ebenso sehr amerikanisch und ein Film für die ganze Familie ist   „ Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ mit „Hör mal, wer da hämmert“-Star Tim Allen.

Wer  hingegen eher auf österreichischen Humor steht, amüsiert sich über Single Bells: Da wird das als harmonisches Familienfest gedachte Weihnachten zum Desaster, weil keiner bereit ist, Kompromisse zu machen –  wunderbar böse.

Nostalgie mit Tschitti Tschitti Bäng Bäng

Kindliche Freude hingegen kommt auf, wer an  Tschitti Tschitti Bäng Bäng denkt: Das Fantasy-Musical über das fliegende Auto  wird von Melodien getragen, die heute noch Ohrwürmer sind.   Wer weiter in Kindheitserinnerungen schwelgen will, darf sich  Drei Haselnüsse für Aschenbrödel   genauso wenig entgehen lassen wie  die Verfilmungen der Astrid Lindgren-Geschichten von Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga. Wer diese Filme wohl lieber schaut? Die Kinder oder die Eltern, die dabei ganz sentimental werden?

Machen Sie mit

Bis zum 25. Dezember stellt der KURIER jeden Tag ein weihnachtliches Ritual vor. Wir freuen uns, wenn auch Sie Ihre persönlichen Weihnachtsrituale und Bräuche mit uns teilen und Ihre Berichte, Fotos und Videos an lebensart@kurier.at schicken. Einen Auszug daraus veröffentlichen wir am Christtag.    

Warm ums Herz wird vielen auch, wenn Sissi ihrem  „Franz“ in die  Arme fällt: Seit mehr als 60 Jahren läuft die Trilogie an den Feiertagen.  Noch nostalgischer wird’s bei Schwarz-Weiß-Streifen.  Wie sich Don Camillo und Peppone  das Leben gegenseitig schwer machen,  ist  heute noch komisch. Lachen darf man auch, wenn Margret Rutherford als Miss Marple die Mörder aufs Kreuz legt oder Heinz Rühmann in der Feuerzangenbowle Schülerstreiche spielt.

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