Sängerin Katerine Duska gilt unterdessen als eine der Favoritinnen des ersten Halbfinales: Die Kanadierin mit griechischen Wurzeln tritt für Griechenland an. Ihren Song "Better Love" präsentiert die stimmgewaltige Musikerin mit reichlich Flowerpower, Tüll und rosa Akzenten.
Conan Osíris geht für sein Heimatland Portugal an den Start. Dass sich der Musiker eigentlich als Performance-Künstler versteht, sieht man: An aufwendigen Kostümen und ästhetischen Bühnenelementen mangelt es bei seinem Auftritt zum Song "Telemóveis" nicht. Musikalisch liegt der Song irgendwo zwischen Fado, Elektro und orientalischen Klängen.
Victor Crone wagt sich für Estland mit einem altbewährten ESC-Konzept auf die Bühne: Ein mit Country-Noten verfeinerter Mainstream-Popsong soll den gebürtigen Schweden ins Finale bringen.
Mit Feuersäulen, Bühnennebel und einer Prise Fetisch will die Band Hatari für Island beim ESC überzeugen (werden sie auch, wenn es nach den Buchmachern geht). Das Lied der Hardrocker, "Hatrið mun sigra", hat jedenfalls eine eigenwillige Message: "Hass wird siegen" - hoffentlich nicht.
Beim australischen Beitrag "Zero Gravity" ist der Songtitel Programm: Wie schwerelos wird Sängerin Kate Miller-Heidke in vier Metern Höhe über die Bühne gehoben. Auch vom Gesang her geht es bei der Musikerin, auch sie zählt zum engeren Favoritenkreis, aus Brisbane abgehoben zu.
Georgien spart heuer beim ESC nicht am Pathos: Vor einem verschneiten Kaukasus-Panorama und Stacheldraht performt Oto Nemsadze sein Lied "Keep On Going". Im letzten Drittel taucht ein Männerchor auf, um dem Song ein wenig mehr Pep zu verleihen.
Ganz in Schwarz und barfuß singt Joci Pápai das Lied "Az én apám" für seinen Vater. Der ungarische Romamusiker hofft bei seiner zweiten ESC-Teilnahme auf den Finaleinzug. Die Wettbüros rechnen ihm gute Chancen aus.
Zusammen mit seiner Band "Lake Malawi" will Albert Černý für Tschechien überzeugen. Entsprechend energiegeladen und schwungvoll kommt "Friend Of A Friend" daher.
In traditioneller Kleidung plädiert die polnische Gruppe Tulia in ihrem Song "Fire Of Love" für Liebe und Hoffnung. Der Gesang mutet etwas eigenwillig an, die Choreografie ist perfekt.
Tamta startet mit schwarzer Lederjacke und Korsage ins Halbfinale. Mit dem beatlastigen Song "Replay" will sie für Zypern ein Finalticket lösen. Die Buchmacher rechnen Tamta jedenfalls gute Chancen auf ein Finalticket aus.
Kommentare