Ursula Strauss in "Wischen ist Macht"

© ORF

TV-Tipp
01/27/2020

"Wischen ist Macht": Ursula Strauss als Meisterin der Krisen

Die neue Comedy-Serie rund um einen chaotischen Putztrupp startet am Montag in ORF1 (21.05 Uhr).

von Nina Oberbucher

Es gibt neuen Stoff für den Serienmontag in ORF1: Neben der Dramedy-Serie „Walking on Sunshine“, die heute in die zweite Staffel geht (siehe TV-Tipp unten), steht die Premiere von „Wischen ist Macht“ an (ab 21.05 Uhr als Doppelfolge).

In der neuen Comedy-Serie schlüpft Ursula Strauss in die Rolle der resoluten Michelle Sendracek, die ein etwas sonderliches Putzunternehmen leitet. Mit ihrem skurrilen Team versucht sie, Ordnung in das Leben ihrer Kunden zu bringen – was nicht immer ganz gelingt. Kleinere und größere Katastrophen sind bei den chaotischen Mitarbeitern vorprogrammiert.

Comedy als Königsdisziplin

„So ein reines Comedy-Format wie ,Wischen ist Macht‘ ist für mich eine total neue Spielwiese“, sagt Strauss im Gespräch mit dem KURIER über die neue Serie. „Es war eine Herausforderung, weil das die Königsdisziplin ist: Leute zum Lachen zu bringen, ist wahnsinnig schwer.“

Ihr Seriencharakter Michelle Sendracek ist stets am Rande des Nervenzusammenbruchs, meistert aber irgendwie doch alle Krisen des Alltags. „Ich hatte viel Spaß beim Entwickeln der Figur und mag sehr, dass sie so schräg ist und auch so positiv – obwohl sie wahnsinnigen Stress hat“, meint Strauss.

Prominentes Vorbild

Regie führte bei den 18 jeweils 25-minütigen Folgen Gerals Liegel (u. a. „Schnell ermittelt“), neben Strauss standen Zeynep Buyrac, Stefano Bernadin, Manuel Sefciuc und Lilian Jane Gartner vor der Kamera. Als Inspiration für „Wischen ist Macht“ diente übrigens die NDR-Serie „Der Tatortreiniger“ – vom Original habe man sich jedoch gelöst. „Bjarne Mädel spielt das fantastisch, aber das ist eine andere Art von Humor. Ich finde sehr gut, dass man das Vorbild genommen hat, aber dann versucht hat, es hier zu verorten.“

Von Schule bis Stadion

Gedreht wurde „Wischen ist Macht“ an unterschiedlichen Schauplätzen in Wien, zu denen der fünfköpfige Putz-Trupp im VW-Bus anreist: Geschrubbt wird etwa in der Schule, im Museum und auch im Fußballstadion. Strauss’ Lieblingsort war jedoch – „weil ich Österreicherin bin“ – der Zentralfriedhof, den man auch heute in der zweiten Folge sehen kann: Da soll in der Bestattung sauber gemacht werden. „Wir haben unter Druck gearbeitet, gleichzeitig mussten wir immer wieder unterbrechen, weil man nicht die Klappe schlägt, wenn ein trauernder Zug vorbeigeht“, erzählt Strauss. „Diese Mischung aus totaler Lebendigkeit und starker Energie, die an einem Set herrscht, und dem Loslassen und Schmerz, den man sieht, war eine interessante Erfahrung.“

"Schnell ermittelt" wieder

Strauss stand im Herbst erst in Frankfurt und Berlin für das Liebesdrama „Le Prince“ vor der Kamera. Im Frühjahr soll es dann mit den Dreharbeiten zur siebenten Staffel „Schnell ermittelt“ weitergehen, die eine Weiterentwicklung des beliebten Krimi-Formats verspricht. „Wir haben bereits fünf Folgen abgedreht und ab März kommen fünf weitere dazu.“ Davor heißt es für die vielbeschäftigte Schauspielerin aber erst Mal ausspannen. „Das letzte Jahr war so voll, ich freue mich sehr, einmal zu privatisieren.“

Info: „Wischen ist Macht“ läuft immer montags ab 21.05 Uhr in Doppelfolgen auf ORF1, direkt nach „Walking on Sunshine“ (jeweils um 20.15 Uhr).

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