© screenshot: tvthek.orf.at

TV-Tagebuch
01/28/2021

„Willkommen zuhause“: So lief Arabella Kiesbauers Rückkehr im ORF

Ende Februar startet das Comeback für die Castingshow "Starmania" (2002 bis 2009). Rückkehrerin Arabella Kiesbauer wurde bei "Guten Morgen, Österreich" im ORF begrüßt.

von Peter Temel

*Disclaimer: Das TV-Tagebuch ist eine streng subjektive Zusammenfassung des TV-Abends.*

„Servus Arabella!“ - Der Portier, der das gesagt habe, ist noch immer der selbe, sagte Arabella Kiesbauer am Donnerstagmorgen in „Guten Morgen, Österreich“. Zwölf Jahre ist es her, als sie die bisher letzte Staffel von „Starmania“ im ORF moderierte. Seither holte sie der ORF nur für einzelne TV-Events wie „Lifeball“ und den „Song Contest“ vor die Kamera zurück.

Nun hieß es aber um 7:20 Uhr „Welcome back“ für Kiesbauer am Küniglberg. Eva Pölzl durfte im "Guten Morgen, Österreich"-Studio vor dem ORF-Teich als offizielles Empfangskomitée fungieren und „Willkommen zuhause“ sagen, „weil ich war in der Zwischenzeit da, nur du warst weg“. 

Die Rückkehr Kiesbauers beschreibt Pölzl so: „Irgendwie schauen alle: Ah, die Arabella ist da, die Arabella ist da. Schon ein gutes Gefühl, oder, hier wieder die Tür aufzumachen?“

Junges Publikum "im Sturm erobern"

„Lustigerweise hängt da im Foyer schon ein Foto von mir“, sagt Kiesbauer. Es werde schon fleißig hinter den Kulissen an der Neuauflage von „Starmania“ gearbeitet. Die Castings laufen bereits, 1700 hätten sich angemeldet, 64 davon kommen in die Castingshow, die ab 26. Februar in zehn Folgen auf ORF 1 laufen wird.

Sie kenne schon ein paar Talente und lasse sich über die Castings für „Starmania 21“ informieren. Erzählt Kiesbauer. Wenn sie die Signation von damals höre, die nun wieder verwendet wird, bekäme sie Gänsehaut, viele von uns würden noch „sehr nette Erinnerungen damit verbinden“, was man da  nicht alles Tolles gemacht habe in der eigenen Jugend, „das kommt natürlich erst mal hoch“. Die jüngeren Zuschauer, die „Starmania“ noch gar nicht kennen, wolle man „auch im Sturm erobern“.

Ohne Studiopublikum zu moderieren, sei natürlich ungewohnt, „weil viel Energie vom Publikum kommt, das ist ein schöner Austausch.“ Aber sie habe schon mehrere große Shows ohne Publikum moderiert und „es geht“. Damit ist wohl „Masked Singer Austria“ auf Puls 4 gemeint.

„Vom Herzen“ habe sie gleich zugesagt, als sie vom ORF angefragt wurde, auch wenn man im Fernsehbusiness „nicht immer frei wie ein Vogel“ sei.

Als „zum Eingrooven“ Bilder aus den ersten Staffeln gezeigt werden, sagt Moderatorin Pölzl: „Tears of Happiness“ habe der damalige erste Sieger, Michi Tschuggnall gesungen. „Ich weiß es noch, da merk‘ ich jetzt selber: Ich bin auch schon alt. Ich kann mich an das alles gut erinnern.“

Die neue Version sei „angepasst an die neue Zeit“, sagt Kiesbauer, sie vergleicht es mit einem Rennboot, das man kennt und liebt aber ein bisschen tunen muss.

„Jetzt ist’s schon vorbei?“

„Arabella, wir freuen uns auf dich, schön, dass’d heut da warst“, sagt Pölzl nach dem zweiten Interviewdurchlauf um 8:20 Uhr im Frühstücksfernsehen. „Jetzt gemma ma dann Frühstücken.“

„Jetzt ist’s schon vorbei?“ sagt Kiesbauer, die - zurecht - von einem dritten Gespräch ausgegangen ist.

„Für dich!“

„Ich glaub‘ ich komme noch mal“

„Wie konnte ich auf dich verzichten?“

„Mich kriegst du nicht mehr los!“ löst Profi Kiesbauer die Situation mit einem Scherz.

Nach dem Umtopfen

Nach den Umtopf-Tipps von Karl Ploberger kommt Kiesbauer um 8:50 Uhr noch einmal dran. Sie macht gerade ein Video mit ihrem Smartphone.

„Eine moderne Frau, die ihr Interview live streamt“, sagt Pölzl, die dann auf „alte Bekannte“ überleitet, die man hier im ORF-Zentrum trifft. Barbara Rett habe sie vorher gesehen. „Die kann ich seit fünf Jahren nicht überreden in die Frühsendung zu kommen“, sagt Pölzl.

„Ich verstehe das auch“, sagt Kiesbauer.

Jetzt könnte sie den Satz eigentlich beenden.

Sie sagt aber noch: „Ich bin ja auch kein Morgenmensch.“

 

LINK: das Gespräch zum Nachschauen auf der ORF-TVThek

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