"Akte X"-Star Gillian Anderson verkörpter in „The Crown“ Margaret Thatcher

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Kultur Medien
09/08/2019

"The Crown": US-Star Gillian Anderson wird zu Margaret Thatcher

Die Produktion von Staffel 4 der von ROMY-Preisträger Peter Morgan erdachten Netflix-Erfolgsserie läuft bereits.

von Christoph Silber

"Akte X"-Star Gillian Anderson (51) wird in der vierten Staffel der Serie „The Crown“ die frühere Premierministerin Großbritanniens, Margaret Thatcher, verkörpern. Das machte der Streamingdienst Netflix am Samstagabend mit einem Tweet offiziell. Die Produktion der viertel Staffel der von ROMY-Preisträger Peter Morgan erdachten Serie sei bereits im Gange, hieß es weiter.

Thatcher sei eine „komplizierte und umstrittene Frau“, schrieb Anderson auf Twitter. Sie freue sich darauf, die Figur tiefer zu ergründen. Thatcher sei eine Ikone gewesen, „ob geliebt oder verachtet“, die eine Ära bestimmt habe.

Das Geschichtsdrama „The Crown“ zeigt das Leben von Queen Elizabeth II. Die vierte Staffel soll in den späten 1970er und 1980er Jahren spielen - Thatcher hatte zwischen 1979 und 1990 als erste Frau das Amt der britischen Premierministerin inne.

Agent Dana Scully

Die dritte Staffel mit Oscar-Preisträgerin Olivia Colman („The Favourite - Intrigen und Irrsinn“) als Queen läuft am 17. November an. In den ersten beiden Staffeln hatte Claire Foy die britische Monarchin gespielt. Anderson ist aktuell in der Netflix-Serie „Sex Education“ zu sehen. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Agent Dana Scully, die sie 1993 bis 2002 in der US-Serie „Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI“ verkörperte.

Mit Produktionskosten von 130 Millionen galt die erste Staffel der globalen Netflix-Serie The Crown als teuerste bis dahin. Entwickelt und geschrieben hat sie Peter Morgan, der früher aus privaten Gründen zum Teil in Wien gearbeitet hat - u. a. auch an "The Crown", wie er im Zuge der ROMY-Verleihung 2017 erklärte. Morgan ist Vielfach-Preisträger (Golden Globe, BAFTA etc.) und zeichnete auch schon für Top-Filme wie "The Queen" mit Helen Mirren und die Niki-Lauda-Saga "Rush" verantwortlich.