© ORF/Hubert Mican

Kultur Medien
04/02/2019

"Pratersterne": Nachwuchsförderung im Auftrag der Lachmuskeln

Das beliebte Comedy-Format geht in ORFeins (23 Uhr) in die dritte Runde.

von Marco Weise

„Pro Sendung ein Star“, erklärt Hosea Ratschiller im Interview das Konzept der Sendung „Pratersterne“, die heute, Dienstag, um 23 Uhr in ORFeins in die dritte Staffel geht. Der 37-jährige Kabarettist und „FM4-Ombudsmann“ wird in sechs neuen Folgen wieder als umsichtiger Gastgeber im Fluc am Wiener Praterstern agieren. Ankündigen wird er diesmal u. a. Alfred Dorfer, Robert Palfrader, Gregor Seberg, Gernot Kulis und Roland Düringer. Diese Kapazunder der Unterhaltungsbranche dienen als Zugpferde für die Show, die als Talentschmiede konzipiert wurde und als solche auch „sehr gut funktioniert“, ist Ratschiller stolz. „Es war und ist unser großes Ziel, jungen, noch unbekannten Künstlern eine tolle Plattform zu bieten. Immerhin schauen bei uns jeden Dienstag Tausende zu“, schwärmt er. Genau genommen, haben die zweite Staffel, die 2018 ausgestrahlt wurde, durchschnittlich 184.000 Zuseher verfolgt. Eine beachtliche Quote.

Fleckerlteppich

Einer der aufstrebendsten Kabarettisten ist Christoph Fritz. Der Niederösterreicher sorgt zurzeit mit seinem Debüt-Programm „Das Jüngste Gesicht“ für ausverkaufte Säle. Heute Abend ist der 24-Jährige gleich zweimal im Einsatz: Zuerst ist er Gast bei Stermann und Grissemann in „Willkommen Österreich“ (ORFeins/22 Uhr) und im Anschluss wird er bei „Pratersterne“ u. a. mit Andreas Vitasek die Lachmuskeln bearbeiten.

Jeder Abend sei wie ein „bunter Fleckerlteppich“, sagte Josef Hader im Rahmen der „Pratersterne“-Premiere (2017) über die Humor-Vielfalt des Formats, das auch nach den sechs neuen Folgen fortgesetzt werden wird. „Wir planen bereits die vierte Staffel“, freut sich Ratschiller und schwärmt von der enorm vielfältigen Kabarettszene: „Die humoristische Bandbreite ist beeindruckend – sie reicht von Paul Pizzera bis hin zu Stefanie Sargnagel.“

Neben österreichischen Kabarett-Nachwuchshoffnungen sind diesmal auch vermehrt deutsche Comedians zu Gast. „Besonders freue ich mich auf Christine Prayon, die am 23. April bei uns ihren ersten Österreich-Auftritt haben wird“, sagt Ratschiller, für den Prayon eine der besten Satirikerinnen Deutschlands ist. Bei „Pratersterne“ wird sie einen Auszug aus ihrem preisgekrönten Programm „Die Diplom-Animatöse“ liefern. Wie alle anderen Gäste hat sie dafür fünf Minuten Zeit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. So will es das Sendungskonzept, das dazu stets auch einen Musik-Act pro Abend verlangt. Den Anfang macht Blonder Engel. In den kommenden Wochen werden u. a. Der Nino aus Wien und Christoph & Lollo auftreten.

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