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Kultur
05/15/2020

Kultur-Neustart: Erste Museen öffnen ihre Tore

Am heutigen Freitag öffnen das unteres Belvedere, das Schloss Schönbrunn und einige Häuser in den Bundesländern.

Mit dem heutigen Freitag dürfen Museen in ganz Österreich nach genau zwei Monaten im Shutdown unter Sicherheitsauflagen wieder aufsperren.

In Wien sind etwa das Untere Belvedere und das Schloss Schönbrunn dabei, in Niederösterreich öffnet das Schloss Hof wieder für Besucher. Zahlreiche Salzburger Museen wie die Neue Residenz folgen erst am Samstag, in den kommenden Tagen folgen weitere.

"Wir machen ab dem 20. Mai auf“, kündigte Christian Köberl, Direktor des Naturhistorischen Museums an. Zu sehen ist nicht das ganze Haus am Ring, sondern das untere Geschoß.

Das MAK nimmt den Museumsbetrieb am 1. Juni auf. Das mumok kündigte an, seinen Ausstellungsbetrieb mit 17. Juni wieder aufzunehmen. Das Technische Museum Wien will am Pfingstwochenende öffnen und bis Juli immer an Wochenenden und Feiertagen geöffnet haben.

Das Kunsthistorische Museum wird sein Haupthaus am Ring zu Pfingsten Ende Mai wieder öffnen. "Als besondere Willkommens-Geste" gilt im Juni das “pay as you wish"-Modell: Damit kann jeder und jede die Höhe des Eintrittspreises selbst bestimmen.

Noch vor dem Pfingstwochenende, nämlich am 27. Mai, öffnet mit der Albertina ein Bundesmuseum früher als gedacht.

Das Wien Museum, eine Institution der Stadt Wien, sperrt zwei Standorte am 29. Mai wieder auf - während das Haupthaus am Karlsplatz wegen Umbaus ohnehin geschlossen ist, ist Publikumsbetrieb im MUSA und in der Hermesvilla möglich.

Auch die Kunsthalle Wien sperrt mit 29.5. wieder auf. Zwei Tage später, am 31. Mai, ist es für die zur Wien-Holding gehörenden Einrichtungen soweit. Dann sind das Mozarthaus Vienna, das Kunsthaus Wien, das Jüdische Museum und das Haus der Musik für Besucher wieder zugänglich.

Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz

Zu den von der Regierung verordneten Spielregeln für die Wiederöffnung zählen zehn Quadratmeter pro Besucher sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Neben der Platzvorgabe und den Schutzmasken (die für das Personal dann nicht zwingend sind, wenn dieses etwa an Kassen mit entsprechenden Schutzvorrichtungen sitzt) gilt in den Museen naturgemäß auch der übliche ein Meter Abstand, den man zu anderen, nicht im gleichen Haushalt wohnhaften Menschen halten muss.

Eine bestimmte Zeitvorgabe, wie lange man sich im Museum aufhalten darf, gibt es unterdessen nicht. Zahlreiche Häuser setzen auf Online-Ticketing und Zeit-Slots. Alle Museen des Landes hatten wegen der Coronapandemie Mitte März schließen müssen.