Kolumnen

Wahlkampf: Zu Fuß über den Atlantik

Beim Urlaub kann der Politiker nichts richtig machen.

von Guido Tartarotti

08/14/2019, 05:00 AM

Wahlkampf ist die Zeit fokussierter Unintelligenz.“ Michael Häupl sagte das 2005, als Facebook noch kaum bekannt und Twitter noch nicht erfunden war. Heute ist die Unintelligenz nicht wirklich „fokussiert“, sondern eher weit verbreitet. Dafür sorgen die Heißluft-Durchlauferhitzer-Maschinen der sozialen Medien. Die Wahlkandidaten werden da mit sinnlos aufgeregter Häme überschüttet, egal, was sie tun oder lassen. Bergwandern im eher bergarmen Burgenland wie Kurz? In einem französischen Strandclub sitzen wie Rendi-Wagner?

Beides offenbar furchtbare Verbrechen.

Überhaupt: Beim Urlaub kann man nichts richtig machen. Bleibt der Kandidat in Österreich, beweist er engen Horizont. Schweift er in die Ferne, erzeugt er CO2.

Am besten, man fährt mit einer Rennjacht nach New York. Nein, Jacht ist viel zu nobel, besser in einem Fass. Noch besser: Man geht zu Fuß über den Atlantik. Bei manchen Kandidaten hat man den Eindruck: Sie arbeiten daran.

ein ActiveCampaign Newsletter Widget Platzhalter.

Wir würden hier gerne ein ActiveCampaign Newsletter Widget zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte ActiveCampaign, LLC zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Liebe Community,

Mit unserer neuen Kommentarfunktion können Sie jetzt an jeder Stelle im Artikel direkt posten. Klicken Sie dazu einfach auf das Sprechblasen-Symbol rechts unten auf Ihrem Screen. Oder klicken Sie hier, um die Kommentar-Sektion zu öffnen.

Wahlkampf: Zu Fuß über den Atlantik | kurier.atMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat