Sport in einer Hitzewelle: Nur Umdrehen im Bett
Statt Training nur Umdrehen im Bett (Symbolbild)
Bekanntlich kämpft Ihre Kolumnistin kontinuierlich mit ihrem inneren Faultier, das mit zunehmendem Alter seines Frauerls an Gewicht zu gewinnen scheint.
Stichwort Laufen in der Hitzewelle: Noch mit 40 hüpfte die Kolumnistin um 5 Uhr früh aus dem Bett direkt in die Laufschuhe und trabte los. Hitze umgangen, Hakerl unters Training
Mit 50 plus besteht die morgendliche Bewegung im Greifen nach dem Smartphone (um den für 5 Uhr gestellten Wecker abzudrehen) und in einer Drehung im Bett auf die andere Seite (um weiter zu schlafen).
Zu viel „Vom Winde verweht“ gesehen?
„Schließlich ist morgen auch noch ein Tag!“, flüstert das innere Faultier dann behaglich. Es muss zu viel „Vom Winde verweht“ geschaut haben in seiner Jugend.
Angesichts zweier nahender Halbmarathons, für die sich die Kolumnistin längst verbindlich angemeldet hat, ist die Scarlett O’Hara-Lebensweisheit allerdings keine gute Strategie.
Die Zeit rast
Es sind noch knapp acht Wochen bis zum ersten Halbmarathon in Kärnten, 14 Wochen bis zum zweiten Lauf in Graz, da bleibt nicht mehr viel Spielraum für ausgelassene Trainingseinheiten.
Was bleibt also an Optionen? Klimatisiertes Fitnesscenter und Laufband nach der Arbeit? Den Wecker auf 4 Uhr stellen, weiterschlafen und dann doch um 5 raus?
Motivationstipps? Bitte ja!
Alles möglich, trifft aber nicht den Kern des Problems – diese „Mag-eigentlich-nur-sitzen-und-nichts-tun“-Mentalität, die sich eingeschlichen hat seit der letzten längeren Verkühlungszwangspause, speziell gerade jetzt mitten in der Hitzewelle. Motivationstipps wären da herzlich willkommen.
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