Hollywood in Cortina
Die Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina haben begonnen. Genau genommen nicht nur in Mailand und Cortina, sondern auch in Antholz, Predazzo, Livigno und Bormio. Als erster Österreicher im Einsatz war der Snowboarder Clemens Millauer, heute geht es weiter mit den ÖSV-Speedfahrern, die in der Abfahrt um die Medaillen mitreden wollen.
Alles, was Sie über die Spiele wissen müssen
Während im Weltcupörtchen Cortina, wo 1956 schon einmal Winterspiele stattgefunden haben, die olympische Stimmung bereits langsam eingekehrt ist, wirkt Bormio, wo die Abfahrt heute stattfindet, wie ein Nebenprodukt. Lesen Sie hier die Reportage von KURIER-Sportredakteur Christoph Geiler, der daran erinnert, dass diese Spiele auch in Innsbruck stattfinden hätten können.
Schöne Erinnerungen an Bormio hat jedenfalls Benjamin Raich, der hier 2005 in fünf Rennen fünf WM-Medaillen holte.
In Cortina zieht eine einizge Person dieser Tage das Scheinwerferlicht auf sich. US-Star Lindsey Vonn hat sich bereits durch ihr erfolgreiches Weltcup-Comeback unsterblich gemacht. Sie hatte aber kein Hehl daraus gemacht, bei den Olympischen Spielen in Cortina, einem ihrer Lieblingsorte, Gold gewinnen zu wollen. Die Bekanntgabe ihres Kreuzbandrisses vergangene Woche hat noch mehr Aufmerksamkeit auf die 41-Jährige gezogen. Am Sonntag soll sie starten. Der erste Test bei Renntempo im Training am Freitag dürfte gut gelaufen sein, meldete zumindest ihr Coach, Aksel Lund Svindal.
Lindsey Vonn: "Ich habe einen Fehler gemacht"
Abseits von Olympia hat sich auch im österreichischen Fußball einiges getan. Die beiden grün-weißen Rückkehrer Andreas Weimann und Yusuf Demir sorgten in Hütteldorf für Wiedersehensfreude. Die Klagenfurter Austria kämpft gleichzeitig gegen das engültige Aus.
Ein spannendes Wochenende wünscht Ihnen die KURIER-Sportredaktion.