Genuss
17.07.2018

Die erste Aida-Filiale in Westösterreich eröffnete in Innsbruck

Das Traditionsunternehmen setzt auf Expansion und eröffnete die erste Filiale außerhalb des Wiener Raums.

Genau 105 Jahre hat es gedauert, bis die Wiener Traditionskonditorei den Sprung aus dem Großraum Wien geschafft hat. Dass diese erste Filiale in Westösterreich ausgerechnet in Innsbruck eröffnet wurde, ist kein Zufall. Es ist die Heimatstadt von Sonja Prousek, der Mutter von Dominik Prousek, der mittlerweile in vierter Generation im Familienunternehmen tätig ist.

Die im typischen rosa Design gestaltete Filiale befindet sich nahe dem Hauptbahnhof und offeriert Aida-Klassiker - von Cremeschnitte bis Punschkrapferl und Nusskipferl.

In Wien gehören die Aida-Konditoreien zum Stadtbild. Vielen gefällt die Retro-Atmosphäre, da die Filialen im jeweiligen zeitgemäßen Stil gestaltet wurden. So kann man einen Ausflug in die 1950er- wie 1960er-Jahre und andere Jahrzehnte machen. Begonnen hatte alles im Jahr 1913 im neunten Wiener Gemeindebezirk, wo Josef und Rosa Prousek eine Konditorei eröffneten. Der Name seiner Frau inspirierte den Firmengründer übrigens auch zur Farbgestaltung. Der Name Aida wiederum bezieht sich auf die berühmte Verdi-Oper, die zur damaligen Zeit populär war.

Was viele nicht wissen: Kaffee wird in der Aida erst seit dem Zweiten Weltkrieg serviert, davor war der Betrieb eine reine Konditorei. Anfangs sogar ohne Tische und Stühle, nur zum Einkaufen. Dafür zog die erste Espressomaschine Wiens 1946 gleich in die Aida-Filiale in der Wollzeile ein. Die Zeiten ändern sich: Heute kommen viele Kunden wegen der Tasse Espresso oder großem Braunen und lassen die Mehlspeise aus.